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Blutdruck

Niedriger Blutdruck - Was tun?

Was kann ich tun gegen meinen niedrigen Blutdruck?

Von niedrigem Blutdruck (Hypotonie) spricht man, wenn die Blutdruckwerte unter 110 zu 60 bei Männern und 100 zu 60 bei Frauen absinken.

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Die häufigsten Beschwerden sind Schwindel, rasche Ermüdung und die Neigung zur Ohnmacht. Auftreten können aber auch Appetitlosigkeit, Konzentrationsmangel, erhöhte Reizbarkeit, gesteigertes Schlafbedürfnis, Augenflimmern, Ohrensausen, Wetterfühligkeit, Atemnot und depressive Verstimmungen.

Während der Schwangerschaft ist ein leichter Blutdruckabfall während der ersten sechs Monate durchaus normal, im zweiten Drittel kehrt er dann langsam wieder zum Ausgangswert zurück. Sinkt der Blutdruck bei Schwangeren allerdings zu stark ab, kann dies zu einer Unterversorgung des werdenden Kindes führen, da die Durchblutung der Plazenta nicht mehr ausreicht.

Älteren Menschen mit Arteriosklerose oder Herzrhythmusstörungen droht bei zu stark erniedrigtem Blutdruck eine mangelnde Durchblutung lebenswichtiger Organe. Im Alter bereitet besonders das Stehen und Aufstehen Probleme, weil zu viel Blut in die Beine sackt, von wo es wegen der steiferen Blutgefäße nicht mehr schnell genug zurück transportiert wird. Vor allem ein plötzlicher Lagewechsel des Körpers ist riskant. Dabei kann sich bis zu einem halben Liter Blut in den Beinen stauen.

Bei gesunden, jüngeren Menschen stellt das kein Problem dar, der Kreislauf reagiert schnell genug. Ein leichtes Schwindelgefühl oder ein klammes Gefühl in den Beinen kann sich aber trotzdem bemerkbar machen. Führt ein solcher Blutdruckabfall jedoch zur Ohnmacht, können Stürze mit den entsprechenden Folgen richtig gefährlich werden.

Um eine Hypotonie und deren Ursachen sicher festzustellen, müssen zunächst wiederholt Blutdruckmessungen durchgeführt werden. Immer auch bitte an die Schilddrüse denken, eine Ultraschall- und Blutuntersuchung ist schnell durchgeführt. Eine Behandlung des niedrigen Blutdrucks sollte nur durchgeführt werden, wenn er tatsächlich ein Risiko oder eine wirkliche Belastung für die Betroffenen bedeutet. Normalerweise ist ein niedriger Blutdruck sogar gesund und sollte erhalten bleiben.

Zahllose medizinische Studien haben gezeigt, dass die Gefahr von Herzinfarkten oder Schlaganfällen mit einem Anstieg des Blutdrucks zusammenhängt. Dagegen sind die Risiken für derartige Erkrankungen bei niedrigen Blutdruckwerten sehr gering.

Dem Arzt stehen verschiedene Wirkstoffe gegen die Hypotonie zur Verfügung. Da wären zum einen die so genannten Sympathomimetica und Mutterkornalkaloide, beide Substanzklassen wirken auf das Herz und die Blutgefäße, damit steigern sie den Druck in den Arterien und Venen. Nebenwirkungen: Herzklopfen und körperliche Unruhe.

Aus dem Bereich der Naturheilverfahren ist sehr zu empfehlen der rote Ginseng, von dem ein Gramm pro Tag eingenommen werden sollte. Genauso wichtig wie Medikamente ist aber für Patienten mit niedrigem Blutdruck (für die anderen natürlich auch!) die regelmäßige Bewegung und Gymnastik und zwar täglich.


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