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Gesunde Ernährung

Freie Radikale

Der Begriff „freie Radikale“ geistert nicht nur ständig in den Medien umher, sondern begegnet mir auch auf dem Etikett meiner Tagescreme. Was sind „freie Radikale“ eigentlich genau?

Damit unser Körper die Nahrung, die wir aufnehmen, auch verarbeiten kann, muss er sie zunächst in einem Stoffwechselprozess umwandeln. Mit Hilfe von Sauerstoff kann unser Körper Kohlenhydrate und Fette verbrennen (Fachbegriff: Oxidation).

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Bei diesem Prozess bildet unser Organismus freie Radikale. Das sind sehr aggressive, instabile Moleküle, die bei dem Versuch, sich zu einem stabilen Molekül zu verbinden, unsere Zellen angreifen.

Normalerweise kann unser Organismus täglich bis zu 10 000 solcher Angriffe abwehren. Allerdings schätzen Experten, dass wir täglich rund 80 000 solcher Angriffe ausgesetzt sind. Denn nicht nur der Körper selbst bildet freie Radikale, sondern auch unsere Umwelt.

So kann schon zuviel Nikotin- und Alkoholgenuss, Smog und eine erhöhte Lichteinstrahlung zu einem so genannten „ oxidativen Stress“ führen. Das heißt, dass sich unser Körper nicht mehr genügend wehren kann. Als Folge werden unsere Zellen sowie unser Erbgut geschädigt. Deshalb macht man „freie Radikale“ nicht nur für den Alterungsprozess, sondern auch für Gefäßerkrankungen und Krebs verantwortlich.
Sie können sich aber auch vor diesen „Angreifern“ schützen, indem Sie sich gesund ernähren.
Die Vitamine A, C, E gelten als wahre Radikalfänger, aber auch Mineralstoffe wie beispielsweise Zink, Selen und Kupfer, sowie sekundäre Pflanzenstoffe schützen vor den freien Radikalen.

Bleibt noch zu erwähnen, dass freie Radikale uns nicht nur Schlechtes zufügen: Unser Organismus nutzt die „Verbindungsfreudigkeit“ dieser Moleküle und schickt sie aus, um Krankheiten abzuwehren. Als „Fresszellen“ zerstören sie gefährliche Krankheitserreger.


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