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Grippe

Husten ohne Schleim

Ich muss husten, obwohl gar kein Schleim da ist, der Husten strengt mich sehr an. Was kann ich tun?

Husten ist zunächst einmal ein Schutzreflex der Atemwege, um Schleim oder eingeatmete Staubteilchen hinaus zu befördern. Ein trockener Husten tritt häufig im Anfangsstadium einer Erkältung auf oder aber im Anschluss an eine Bronchitis nur noch als Reizhusten.

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Im Anfangsstadium der Erkältung ist die Schleimhaut in den Atemwegen gereizt und geschwollen und diese Schwellung wirkt dann wie ein Fremdkörper. Natürlich hat der Husten in diesem Stadium noch keine Reinigungs- oder Schutzfunktion und sollte deshalb unterdrückt werden.

Dagegen hilft die richtige Hustentechnik, die man lernen kann. Viele Menschen husten einfach mehrmals hintereinander, ohne neu Luft zu holen. Bei diesem Husten legen sich die Wände der kleinen Bronchien (Luftwege) in der Lunge aneinander, das reizt die Hustenrezeptoren, das sind so kleine Fühler, in der Wand der Bronchien und dadurch verstärkt sich der Husten immer mehr. Den Teufelskreis können wir nur durchbrechen, indem man nach jedem Hustenstoß ganz bewusst wieder tief ein- und ausatmet.

Außerdem sollte man nicht mit offenem Mund, sondern gegen die geschlossenen oder besser geschürzten Lippen husten, das nennt man Lippenbremse. So bleibt ein positiver Druck in den Atemwegen erhalten. Auch sollte man bei Hustenattacken zusätzlich flacher und lieber etwas schneller atmen, denn tiefes Ein- und Ausatmen kann den Hustenreiz auch verstärken. Aber auch wenn Schleim abgehustet werden muss, sollten diese jetzt genannten Tipps befolgt werden.
Sehr hilfreich bei den Hustenattacken ist auch der Kutschersitz: Damit sparen Sie Kraft beim Husten und Atmen, weil das Gewicht des Schultergürtels auf den Oberschenkeln abgelegt wird.


Gegen Husten, Schnupfen, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen werden zur Zeit auch viele Tabletten verordnet. Es gibt Menschen, die nehmen lieber erst einmal nur eine halbe Tablette, aber ist denn jede Tablette teilbar?

Teilbar schon, wenn nötig mit Hammer und Meißel, aber nicht jede Tablette sollte geteilt werden, weil nach der Teilung die Magensäure eindringen kann und den Wirkstoff zerstören kann. Auch sollte die Tablette nicht geteilt werden, wenn die Wirksamkeit eine besondere Rolle spielt, d. h. wenn der Wirkstoff erst mit Verzögerung freigegeben werden soll über einen längeren Zeitraum.
Das bekannteste Beispiel ist die so genannte Retardform. Hier würde durch eine Teilung das komplizierte System der Freisetzungskontrolle zerstört werden und die Wirksamkeit oder die Verträglichkeit erheblich beeinträchtigt werden. Trotzdem gibt es Tabletten, man erkennt sie schon an der einfachen oder doppelten Bruchrille, die geteilt werden dürfen dank besonderer Herstellungsverfahren. Es gibt sogar Kapseln, die geöffnet werden dürfen, damit derjenige, welcher keine Kapseln schlucken kann, die kleinen Kügelchen oder Granula in der Kapsel in z. B. Apfelmus einrühren kann.

Fazit: Bevor man eine Tablette teilen oder eine Kapsel öffnen will, sollte man immer den Arzt oder den Apotheker fragen oder auf der Packungsbeilage nachlesen.


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