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Haarausfall

Haarausfall bei Chemotherapie

Mir steht leider eine Chemotherapie bevor. Geht diese Behandlung immer mit Haarausfall einher?


Man hat zwar in der Vergangenheit versucht, den durch eine Chemotherapie bedingten Haarausfall zu verhindern, doch leider waren diese Versuche erfolglos.

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Zunächst versuchten Ärzte durch die hoch dosierte Gabe von Vitamin E den Haarverlust aufzuhalten, dann ruhten die Hoffnungen auf dem Tragen einer Kühlhaube, die den Stoffwechsel der Haarwurzeln derart heruntersetzen sollte, dass weniger von den verabreichten Medikamenten (Zytostatika) aufgenommen werden. Wie gesagt, diese Maßnahmen erwiesen sich als relativ erfolglos.

Das Problem ist, dass die Medikamente, die bei einer Chemotherapie verabreicht werden, das Wachstum und die Teilung schnell wachsender Zellen hemmen sollen. Das ist deshalb wichtig, weil besonders Tumorzellen sich durch eine äußerst schnelle Zellteilung auszeichnen und man gerade diesen Vorgang stoppen will.

Dabei wird aber auch das Wachstum und die Teilung anderer, „normaler“ Körperzellen gehemmt, wie das Beispielsweise auch bei den Haarwurzeln der Fall ist, die eine hohe Teilungsrate haben. Die Folge ist der gefürchtete Haarausfall.

Meist ist hiervon nur das Haupthaar betroffen, manchmal verlieren Patienten aber auch die restliche Körperbehaarung. Verständlich, dass dies ängstigt.

Die Erfahrung zeigt aber, dass die Haare sich manchmal bereits noch während der laufenden Chemotherapie erholen, spätestens aber nach sechs bis 12 Wochen das Haarwachstum wieder endgültig einsetzt. Das hängt sehr vom Allgemeinzustand des Patienten und der Stärke der verabreichten Chemotherapie zusammen.

Die Haare sind dann oft sogar voller und auch in ihrer Struktur verändert (andere Färbung, Wellen). Nur in sehr seltenen Fällen setzt das Haarwachstum in örtlich begrenzten Gebieten nicht wieder ein.

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