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Harninkontinenz

Schwache Blase

Nach der Geburt meines zweiten Kindes kommt es immer häufiger vor, dass beim Niesen, Lachen oder auch Hüpfen Urin in die Hose tröpfelt. Was kann ich dagegen tun?

Zunächst einmal sich der Ärztin/dem Arzt anvertrauen, die schwache Blase ist nämlich kein Tabuthema. Es handelt sich dabei um eine Schließmuskelschwäche, d. h. das Wasser kann bei Niesen, Husten, aber auch bei Hüpfen und Springen nicht mehr gehalten werden. Es tröpfelt ein bisschen was in die Hose.

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Das Krankheitsbild nennt man Stress- oder Belastungsinkontinenz, d. h. der Schließmuskel kann dem Blasendruck, der beim Husten, Niesen oder sonstiger Belastung entsteht nicht mehr standhalten, so dass Urin abgeht.

Mittel der Wahl ist die Beckenbodengymnastik. Von dem Krankheitsbild sind meistens nur Frauen betroffen, übrigens auch junge Frauen häufig nach der Entbindung.

Bei älteren Frauen kann ein Scheidenzäpfchen, welches das weibliche Hormon Östrogen enthält, hilfreich sein. Meistens wird aber heute modern operiert, z. B. mit der Operationstechnik Faszienzügelplastik oder die so genannte TVT-Bandeinlage. Mit verschiedenen Methoden wird dabei die Harnröhre in dem Moment gestützt, wenn der Druck ansteigt.

Eine neue Methode sind so genannte Mikroballons. Hier werden kleine Ballons aus Silikon an die Übergangsstelle Harnblase zur Harnröhre gespritzt. Dadurch wird diese Stelle eingeengt und das Wasser kann besser gehalten werden.

Fazit: Auch mit diesem Krankheitsbild sollte man sich nicht verstecken, sondern die Ärztin/den Arzt um Hilfe bitten. Diese gibt es auch hier und auch hier geht der medizinische Fortschritt weiter.


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