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Wechseljahre

Sodbrennen in den Wechseljahren?

Ich leide unter Sodbrennen. Obwohl ich meine Ernährung total umgestellt habe - abends nicht zu spät und zu viel essen, nichts Süßes oder Fettes - komme ich nachts kaum zur Ruhe. Kann das auch an den Wechseljahren liegen?

Das ist gut möglich. Hinter Sodbrennen steckt oft eine Schließmuskelschwäche von Speiseröhre bzw. Magen.

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Dadurch kann überschüssige Magensäure vom Magen zurück zur Speiseröhre fließen. Da das weibliche Hormon Östrogen Einfluss auf diesen Schließmuskel hat, vermutet man, dass verstärktes Sodbrennen bei Frauen auch eine Folge der Hormonumstellung während der Wechseljahre sein kann.

Ich rate Ihnen, nachts auf einem erhöhten Kopfkissen zu schlafen, um den Rückfluss der Magensäure zu hemmen. Wenn das alles nicht hilft, muss die Produktion der Magensäure reduziert werden.

Hierfür eignen sich Medikamente, die direkt die Säureproduktion herabsetzen. So genannte H2-Blocker, z. B. der Wirkstoff Ranitidin (rezeptfrei in der Apotheke), blockieren gezielt die Rezeptoren der Zellen im Magen, die die Säure produzieren.
So kann die Säurekonzentration bis zu 70 Prozent gesenkt werden, und das bis zu zwölf Stunden lang.

Falls das nicht hilft, muss zu einem so genannten Protonenpumpenhemmer gegriffen werden. Auf jeden Fall würde ich zu einer Magenspiegelung raten.


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