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Glossar

PMS (prämenstruelles Syndrom)


PMS ist die Abkürzung für „prämenstruelles Syndrom“ und beschreibt ein Beschwerdebild, unter dem in leichter Form 20 bis 30 % aller Frauen leiden, in schwerer Ausprägung noch 5% des weiblichen Geschlechts. Das prämenstruelle Syndrom tritt ungefähr acht bis neun Tage vor Eintreten der Periode auf. Klassische Symptome sind Brustspannen, Bauch- und Kopfschmerzen sowie depressive Verstimmungen und verstärkte Ängstlichkeit.

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Auch wenn das prämenstruelle Syndrom mittlerweile medizinisch ein voll anerkanntes Krankheitsbild ist, bestehen dennoch Zweifel über die Ursache. Es wird aber angenommen, dass es auf Grund von speziellen Schwankungen im Hormonhaushalt sowie wegen einem gestörten Zusammenwirken von Östrogen und Progesteron zu den beschriebenen Beschwerden kommt. Diese Sexualhormone können beispielsweise auch die Funktion von Serotonin, einem Botenstoff, welcher sehr wichtig für die Stimmung ist, beeinflussen.

Mit Beginn der Periode haben die Beschwerden gewöhnlich schnell ein Ende. Es gibt eine Reihe von pflanzlichen Heilmitteln, die über einen längeren Zeitraum eingenommen, die Befindlichkeit erheblich verbessern können. Dazu gehören der Mönchspfeffer, Johanniskraut, aber auch Melissenpräparate. Auch die Einnahme von Vitamin B6 kann zusätzlich stimmungsstabilisierend wirken. Bei starken Wasseransammlungen ist es sinnvoll, ausschwemmende Mittel (so genannte Aquaretika vom Typ Spargel und Petersilie) einzunehmen.

In schweren Fällen kann die Einnahme der „Pille“ helfen oder auch ein leichtes Antidepressivum, welches nur an den „kritischen Tagen“ zum Einsatz kommen sollte.

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