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Glossar

Tetanus


Tetanus oder auch Wundstarrkrampf ist eine meldepflichtige Infektionskrankheit, die durch das Gift des Bakteriums Clostridium tetani ausgelöst wird.

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Der Erreger befindet sich unter anderem in Tierexkrementen und in der Erde sowie in Staub, Gras, Holz und Heu. Die Infektion erfolgt beispielsweise durch verunreinigte Verletzungen und Wunden.

Vom Zeitpunkt der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung können zwischen vier und 14 Tage vergehen. Die ersten Krankheitszeichen sind gewöhnlich ein Gefühl der Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Frösteln sowie Schmerzen im Bereich der Wunde.
Danach kommt es zur Anspannung der Kiefermuskulatur, später zu einer Starre des ganzen Gesichts. Diese Lähmungserscheinungen breiten sich schließlich auf den ganzen Körper aus.

Hinzu kommen sehr schmerzhafte Krampfanfälle, welche eventuell die Atmung so behindern können, dass sie zu Erstickungsanfällen und zum Tode führen können.

Heutzutage kommt es nur noch sehr selten zum Wundstarrkrampf, da eine relativ hohe Durchimpfungsrate der Bevölkerung besteht. Sollte es doch einmal notwenig sein, die Erkrankung zu behandeln, geschieht das nur durch die Linderung der Symptome, weil es noch kein Mittel gibt, das gezielt zur Tetanus-Therapie eingesetzt werden könnte. Tetanus ist immer noch in einem Drittel der Fälle tödlich.


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