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RATGEBER - Herzinfarkt

Frühwarnzeichen

Herzgefäße werden aber nicht von heute auf morgen geschädigt, sondern brauchen dazu Jahrzehnte. Die meiste Zeit davon vergeht ohne Krankheitsanzeichen, weswegen herzinfarktgefährdete Patienten von dem drohenden Unheil oft nichts wissen. Seit kurzem aber kennt man folgende Frühwarnzeichen:

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Atemnot: Wer plötzlich unerklärlich kurzatmig wird, sollte dies dringend von seinem Arzt untersuchen lassen. Patienten mit Atemnot haben ein vierfach erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen.

Anhaltende Erschöpfung und bleierne Müdigkeit: Dies kann sowohl auf einen drohenden Infarkt hindeuten, als auch auf einen bereits durchlebten Herzinfarkt.

Schlafstörungen, psychischer Stress und Depressionen: Weil man in den Monaten vor einem Herzinfarkt weniger leistungsfähig als vorher, fühlt man sich stärker gestresst und deprimiert.

Feindseliger Lebenseinstellung und Burnout: Dies vergrößert das Risiko für einen Herzinfarkt genauso wie Zigarettenrauchen.

Brustschmerzen: Dies ist die höchste Alarmstufe. Der Brustschmerz ist diffus, man kann nicht genau angeben, wo er sich befindet. Oft strahlt er in Schultern und Arme aus und wird von Übelkeit, Erbrechen und Schweißausbrüchen begleitet.

Aber egal wie die Anzeichen aussehen, im Herzen passiert immer das gleiche. Der Herzmuskel wird mangelhaft bis gar nicht mehr durchblutet, damit fehlt den Muskelzellen der lebenswichtige Sauerstoff und sie sterben ab. Je länger ein Infarkt andauert, ohne dass er behandelt wird, desto mehr Herzmuskelgewebe geht unwiderruflich verloren! Deshalb ist es ganz wichtig, dass Sie sofort die Notrufnummer 112 wählen, wenn Sie einen starken Brustschmerz spüren. 


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