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RATGEBER - Herzrhythmusstörungen

Therapien

Hat man eine Ursache außerhalb des Herzens ausfindig gemacht, ist sie in der Regel einfach zu behandeln. In solchen Fällen hilft meist eine „kurative“ Therapie, also Schilddrüse behandeln oder Betablocker reduzieren oder weglassen.

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Was aber ist zu tun, wenn die Ursache im Herzen selbst verborgen liegt? Noch vor einigen Jahren hat man Herzrhythmusstörungen vor allem mit Medikamenten behandelt. Diese haben aber zum Teil selbst Unregelmäßigkeiten ausgelöst und damit zu einer Verstärkung der Herzrhythmusstörungen geführt. Deswegen werden beim Stolperherzen rhythmusregulierende Medikamente heute nur noch selten eingesetzt. Anders ist es beim Herzrasen, dies kann in vielen Fällen durch Medikamente wie Digitalis, Betarezeptorenblocker und Kalziumkanalantagonisten gebremst werden. Wichtig sind auch gerinnungshemmende Medikamente. Denn die größte Gefahr beim dauernden Herzrasen besteht in der Bildung von Blutgerinnseln und deren „Verschleppung“ in die Blutbahn. Folgen sind Embolien, die zu einem Schlaganfall, Gefäßverschluss oder zu Sehstörungen führen können.

Eine sehr schöne moderne Methode, Herzrhythmusstörungen dauerhaft zu beheben, ist die „Katheterablation“. Hier werden über einen Herzkatheter gezielte hochfrequente Wechselströme abgegeben. Diese können einzelne Herzzellen zerstören, welche unkoordiniert den Rhythmus vorgeben wollen. Hilft dies alles nichts, kann es nötig sein, einen künstlichen Taktgeber in Form von einem Herzschrittmacher oder einem Defibrillator einzusetzen.


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