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RATGEBER - Alzheimer

Blick in die Zukunft

Patienten, deren Denkleistungen abgeschwächt sind, können nicht – wie gesunde Menschen – ihr Hörzentrum im Gehirn abstellen, während sie sich mit optischen Reizen beschäftigen.

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Zurzeit laufen Studien, ob man durch diese Art der Untersuchung möglichst frühzeitig feststellen kann, ob jemand Alzheimer hat.

Aufgrund bisher erfolgreicher Tierversuche wird zurzeit an einer Impfung mit Antikörpern gegen das plaque- und fibrillen bildende beta-Amyloid-Protein geforscht. Dabei wird mit Beta-Amyloid im Gehirn geimpft, dem Grundbaustein der Alzheimer-Plaques, die die Nervenzellen verdrängen. Das heißt, der Körper wird immun gemacht gegen das körpereigene Alzheimer-Eiweiß.

Das Problem ist, dass man noch nicht genau weiß, welche Funktionen Beta-Amyloid hat und was passiert, wenn man es ausschaltet. Allerdings musste im Jahr 2003 eine solche Impfstudie abgebrochen werden, weil einige Patienten eine Gehirnentzündung bekamen. Experten rechnen frühestens für das Jahr 2016, oder sogar 2026 mit einer solchen Impfung.

Ein neuer Angriffspunkt könnte auch das Enzym sein, welches das Vorgängerprotein zu dem schädlichen Eiweiß schneidet. Könnte man seine Existenz bzw. Aktivität herunterregulieren, so würde sich nicht soviel Protein ablagern und die Hirnleistungen einschränken.

Ebenso würde eventuell auch ein Wirkstoff gegen die Substanzgruppe AGE (Advancedglycosylation end products) die Verklumpung des Proteins verhindern. Denn diese Stoffe finden sich vermehrt in den Plaques und scheinen eine Rolle bei der Bildung derselben zu spielen.
 


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