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RATGEBER - Sex & Psyche

Sexualphobien

Die Phobie ist eine krankhafte Angst. Eine Sexualphobie ist die stärkste Form der Angst vor Sexualität. Wie die Sexualtherapeutin Helen Singer Kaplan beschreibt, befürchtet ein Mensch mit dieser Krankheit Gefahren, wenn sich eine sexuelle Situation anbahnt, so dass Körper und Geist auf „Notsituation“ schalten. Damit werden alle sexuellen Gefühle außer Kraft gesetzt.

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Bei einigen Menschen mit einer partiellen Phobie richtet sich die Phobie nur auf bestimmte sexuelle Praktiken oder Handlungen. Alles andere können sie sogar genießen. Beispielsweise ist es einer Frau mit einer Penetrationsphobie möglich, dass sie das Vorspiel mit ihrem Partner genießt und am Kitzler stimuliert zum Höhepunkt kommt.

Menschen mit einer totalen Sexualphobie geraten allerdings dermaßen in Angst, dass sie weder sexuell funktionieren noch erotische Reize wahrnehmen. Singer Kaplan berichtet von einer Patientin, die sie zwar im Laufe von zwei Jahren von ihrer Phobie heilen konnte. Doch zu Beginn der Therapie war es der Patientin unmöglich, sich von ihrem Partner berühren zu lassen, obwohl sie ihn liebte. Singer Kaplan schlug der Klientin vor, beim ersten Schritt der körperlichen Annäherung an den Partner ganz vorsichtig zu verfahren: Das Paar sollte sich gemeinsam aufs Bett legen, den geliebten Hund zwischen sich nehmen und diesen dann gleichzeitig gemeinsam streicheln.

Bei der Therapie von Sexualphobien verfährt der Arzt meist so, dass er eine psychologisch fundierte Sexualberatung kombiniert mit der Gabe von angstlösenden, nicht süchtig machenden Medikamenten.


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