Der Himmel ist grau und auf Ihrem Schreibtisch türmt sich seit Tagen der lästige Papierkram. Am liebsten würden Sie sich ins Bett verkriechen, die Decke über den Kopf ziehen und dem Leben für eine Weile die kalte Schulter zeigen.
Selten haben Sie sich so müde, lustlos und ausgebrannt gefühlt.
Kein Grund zur Beunruhigung – denn das berühmt-berüchtigte Stimmungstief kennt wohl jeder. Zum Glück verschwindet der Katzenjammer in den meisten Fällen so schnell, wie er gekommen ist. Anders bei einer echten Depression. Mit rund 340 Millionen Betroffenen weltweit zählt die Depression zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Bei den psychischen Störungen nimmt sie längst die traurige Spitzenreiterrolle ein. Dabei könnten heutzutage rund 80 Prozent der depressiven Störungen erfolgreich behandelt werden.
Aber trotz verstärkter Aufklärung werden immer noch nicht alle Depressionen erkannt und entsprechend behandelt. Der Grund dafür sind unter anderem hartnäckige Vorurteile sowie der äußerlich fließende Übergang von einer normalen zu einer depressiven Reaktion. Denn bis zu einem gewissen Maß sind Niedergeschlagenheit und Trauer ganz natürliche – und sogar gesunde – Reaktionen auf Verluste und Misserfolge.
Autor(en): Dr. med. Günter Gerhardt, Svenja Niescken
Danke für den Aufschlussreichen Artikel. Er hat mir gezeigt, dass es wichtig ist über seine Probleme zu reden und sich nicht zu verkriechen.
Und er hat mir gezeigt, dass es mir nicht peinlich sein muss, denn Depressionen kann jeder bekommen.
Macht bitte weiter so.
Jan
Von: Jan Gräfe (22.08.2009 19:52:09)
Depressionen
Hallo,
ich fand Ihren Artikel sehr Aufschlußreich.
Er zeigt auch viele meiner Probleme auf.
Machen Sie bitte weiter so!
mfg
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