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CHRONISCHE MÜDIGKEIT
Ständig matt und erschöpft
Tipps, die wieder fit machen 
  • Finden Sie zunächst heraus, ob Schlafmangel oder Überarbeitung für die Müdigkeit verantwortlich sind.
  • Richten Sie sich nach Ihrer inneren Uhr. Ein kurzes Nickerchen zwischendurch kann helfen.
  • Treiben Sie regelmäßig moderaten Ausdauersport, das bringt den Kreislauf auf Trab.
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung.
  • Sinnvoll wechseln zwischen Belastung und Entlastung
  • Nicht mehr rauchen
  • Während oder nach schweren Erkrankungen Multivitaminpräparate und Zink-Histidin einnehmen.
  • Bei Blutarmut kann der Arzt je nach Mangelerscheinung Eisen-, Vitamin B12 oder Folsäurepräparate verschreiben.
  • Die „Fatigue“ bei Krebserkrankungen kann auf Anweisung des Arztes durch die Gabe des Hormons Erythropoetin behoben werden, welches zur Entstehung neuer roter Blutkörperchen erforderlich ist. Erythropoetin ist ein Eiweißhormon und kann deshalb nicht in Form einer Tablette geschluckt werden, da es im Magen durch die Magensäure zerstört würde. Deshalb muss Erythropoetin gespritzt werden.
  • Bei niedrigem Blutdruck: langsam aufstehen, Bürstenmassagen und Wechselduschen, belebende Dusch- bzw. Badezusätze mit Rosmarin verwenden, Kaffee oder schwarzen Tee (in Maßen) morgens trinken, sich viel bewegen und ausreichend trinken.
  • Bei Stress: Erschöpfung ernst nehmen, nicht alles perfekt machen wollen, sich Ruhepausen gönnen, Reizüberflutung stoppen, Fernsehen und Radio meiden.
  • Bei depressiven Verstimmungen: Behandlung mit Johanniskraut, häufig bei Tageslicht im Freien aufhalten.
  • Bei Schlafstörungen: ruhigen Schlafplatz wählen, zuviel Alkohol am Abend vermeiden, warme Bäder mit schlaffördernden Kräuterzusätzen nehmen.
  • Chronisches Müdigkeitssyndrom: Stärkung des Immunsystems mit Vitaminen und Mineralstoffen oder anderen abwehrsteigernden Präparaten.
Autor(en): Dr. Sylvia Kunz

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