Anzeige:
Anzeige:
Kontakt Sitemap Nutzungshinweise AGB Impressum Größer bitte!
Home FAQ Glossar Service Shop Gesundheitsmanager Presse Über uns
Aktuelles
Krankheiten & Beschwerdebilder
Prävention & Therapie
Sexualität
Reisemedizin
NEWS
Meldung vom 28.07.2010
Babys: Mutterliebe stärkt spätere Selbstsicherheit

© pixelio.de (Lisa Schwarz)

Bekommt ein Kleinkind von seiner Mutter viel Liebe, ist es später besser in der Lage, mit den Belastungen und Anstrengungen des Erwachsenenlebens zurechtzukommen. Umarmungen, Küsse und ein deutliches Zeigen der Zuneigung scheinen laut Wissenschaftlern der Duke University emotionale Belastungen leichter ertragbar zu machen.

Das Team um Joanna Maselko wertete die Daten von fast 500 Personen aus dem Bundesstaat Rhode Island aus. Sie wurden als Kinder und später als Erwachsene begleitet. Eine sichere Bindung zwischen Mutter und Kind scheint laut dem Journal of Epidemiology and Community Health von entscheidender Bedeutung zu sein.

Übertriebenes Bemuttern

Experten betonen aber auch, dass Eltern wissen müssen, wann man mit dieser Art der Mutterliebe aufhören muss. Übertriebenes Bemuttern kann von den Kindern als zudringlich und peinlich empfunden werden. Das gilt vor allem dann, wenn sie älter werden.

Viel Mutterliebe fördert laut der aktuellen Studie sichere Bindungen und Verbindungen. Maselko argumentiert, dass so nicht nur Leid verringert wird, sondern dass ein Kind damit auch bei einem erfolgreichen Lebensentwurf geholfen wird. Dazu gehören neben sozialen Fähigkeiten auch Strategien zur Bewältigung schwieriger Situationen.

Bewertung der Mutterliebe

Für die Studie bewertete ein Psychologe während einer Routineuntersuchung die Qualität der Interaktionen zwischen Müttern und ihren acht Monate alten Kindern. Beurteilt wurde, wie gut die Mutter auf die Gefühle und Bedürfnisse ihres Kindes reagierte. Basierend auf der Wärme dieser Interaktionen erhielt die Mutter eine entsprechende Punktezahl.

30 Jahre später wurden diese Kinder kontaktiert und ersucht, an einer Umfrage über ihre Gesundheit und ihre Gefühle teilzunehmen. Sie wurden unter anderem gefragt, ob ihre Mütter ihrer Einschätzung nach liebevoll mit ihnen umgegangen waren.

Besser mit Angst umgehen

Die Ergebnisse zeigten, dass Kinder, die von ihren Müttern sehr geliebt worden waren, mit allen Arten von Leid deutlich besser umgehen konnten. Kinder liebevoller Mütter kamen vor allem mit Angstgefühlen besser zurecht. Laut den Wissenschaftlern ist es auffällig, wie eine kurze Beobachtung Hinweise auf den Zustand der Kinder zu einem viel späteren Zeitpunkt liefern kann.

Diese Ergebnisse deuteten wie viele andere darauf hin, dass die frühe Kindheit für die Erfahrungen im späteren Leben von entscheidender Bedeutung ist. Der Einfluss anderer Faktoren wie Persönlichkeit, Erziehung und Ausbildung sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden. 

Weitere Themen:

• Mutter erweckt Baby zum Leben
• Flüssige Arzneien Falsche Dosis gefährdet Kinder
• Beeren putzen das Gehirn im Alter
• Riskante High Heels
• Hodenhochstand früher behandeln
Autor(en): pressetext.de, Michaela Monschein (Stand 27.07.2010)

Newsletter abonnieren
Abonnieren Sie unseren Newsletter:
Emailadresse
  
Mein Gesundheitszentrum
Benutzername
Kennwort
• 
• Hier kostenfrei registrieren
Ratgeber
1. Rheuma
2. Sex & Psyche
3. Haut
4. Säure-Basen-Haushalt
5. Krebs
6. Schmerzen
7. Herzkrank II
8. Probleme beim Sex
9. Herzkrank I
10. Lust & Liebe
Favoriten
Hier können Sie diese Seite in den eigenen Favoriten oder bei so genannten Social Book-marking Diensten speichern.
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits– und Medizininformationen dürfen nicht als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch approbierte Ärzte angesehen werden. Lesen Sie bitte unsere allgemeinen Nutzungsbedingungen.
© Wissen Gesundheit GmbH
Home FAQ Glossar Service Shop Gesundheitsmanager Presse Über uns