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Haben Sie öfter einmal so richtig unbezwingbare Lust auf Schokolade? Der Grund dafür könnte in einem Magnesiummangel liegen. Denn Kakao enthält besonders viel von diesem wertvollen Mineral, von dem wir täglich 300 bis 400 mg benötigen. Dies ist in dem Pressenewsletter von GIVE zu lesen.
Zwischen 24 und 28 Gramm Magnesium sind durchschnittlich in unserem Körper enthalten. Über 50 Prozent davon ist als Depot in den Knochen gespeichert. Weitere 40 Prozent sind als Arbeitsmaterial im Gewebe, so etwa in den Muskeln, zu finden. Hier ist der Mineralstoff u. a. für das reibungslose Funktionieren der Muskulatur zuständig. Und nur die restlichen 10 Prozent sind in Blut, Speichel, Gallenflüssigkeit und anderen flüssigen Sekreten enthalten. Hier überall ist es an enzymatischen Vorgängen in unserem Körper beteiligt. Da liegt es nahe, dass bei einem Mehrbedarf an Magnesium die geringe Menge im Blut schnell aufgebraucht ist und danach Vorräte angezapft werden. Dabei ist das Magnesium aus dem Muskel leichter verfügbar als aus dem Knochen. Und so macht sich eine Unterversorgung in Form von schmerzhaften Muskelkrämpfen, meist an den Waden bemerkbar. Und da die Konzentration des Magnesiums im Blut in den frühen Morgenstunden abnimmt, treten die Wadenkrämpfe vor allem dann auf.
Unser Tipp: Eine abwechslungsreiche und möglichst pflanzenreiche Ernährung ist gut bei Magnesiummangel. Wer aber viel Stress hat, viel Sport betreibt oder viel schwitzt, braucht oft eine zusätzliche Versorgung. Neben der oben erwähnten Schokolade können Sie auch Tabletten zum Lutschen oder Schlucken einnehmen. Achten Sie dabei auf die empfohlene Tagesdosis von 300 bis 400 mg.
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