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 © Pixelio.de (Herbert Dazo)
Die schrecklichen Ereignisse in Duisburg sitzen uns alle noch in den Gliedern. Und während die Suche nach Fehlern und Verantwortlichen noch läuft, sollten sich auch Eltern mit kleinen Kindern Gedanken zu dem Thema machen. Denn Massenveranstaltungen wie Jahrmärkte, große Sommerfeste und das anstehende Oktoberfest sind zu Stoßzeiten für Kinder bedrückend. Sie sind kleiner, können sich weniger durchsetzen und haben überhaupt keinen Überblick. Zudem laufen sieschneller als Erwachsene Gefahr, geschubst oder gegen etwas gedrückt zu werden. Deshalb rät der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in einer Pressemitteilung, dass man mit Kindern überfüllte Veranstaltungen möglichst vermeiden sollte. „Bei vielen Menschen auf engem Raum geraten Kinder schnell ins Abseits, da sie weniger Kraft haben und leicht übersehen werden. Besonders riskant sind Barrieren, die die Bewegung einer Menge abbremsen, auch Biegungen, die viele Menschen nehmen müssen. Für Kinder ist es bei solchen Veranstaltungen am schlimmsten, wenn sie von ihren Eltern oder vertrauten Personen getrennt werden. Dann reagieren sie oft panisch“, warnt Dr. med. Hermann Josef Kahl.
Unsere Tipps: Wenn Sie mit Kindern auf einen Jahrmarkt gehen wollen, dann wählen Sie ruhige Zeiten. Packen Sie Ihre Utensilien in einen Rucksack, damit Ihre Hände für die Kinder frei bleiben. Gegen Sie den Kindern einen Notfallzettel mit. Vereinbaren Sie einen gut auffindbaren Ort, an dem Sie sich treffen, wenn Sie sich verlieren. Begleiten Sie ein Kind auf solchen Veranstaltungen immer mit zur Toilette, auch wenn dies etwa in einem Restaurant nicht mehr nötig ist.
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