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Palliativmedizin bereichert letzten Lebensabschnitt

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Anlässlich des 20. Jubiläums der Palliativstation St. Raphael im Krankenhaus Göttlicher Heiland in Wien wurde heute, Mittwoch, die Entwicklung und Bedeutung der Palliativmedizin und Hospiz vorgestellt. Der Kardinalwunsch dieser ist es, den sterbenden Patienten den letzten Lebensabschnitt schmerzarm oder -los sowie angstfrei mithilfe verschiedener Experten zu gestalten. Während Hospiz die pflegerische Begleitung bis zum Lebensende darstellt, ist die Hauptaufgabe der Palliativmedizin, dem Patienten ein autonomes und qualitätsreiches Weiterleben zu gewährleisten.

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Patienten permanent betreut

Ziel der Betreuung ist es, die Patienten, sobald sie wieder imstande sind, ein selbständiges Leben zu führen, nach Hause zu entlassen. "Daheim können sie aber weiter mobile Dienste annehmen oder jederzeit wieder in der Palliativstation aufgenommen werden. Sie sind somit kontinuierlich versorgt", erklärt Herbert Watzke, Präsident der Österreichischen Palliativgesellschaft. "Auch die Schmerzen am Lebensende sind mittlerweile gut behandelbar", so der Arzt.

"Viele der Patienten haben auch Angst wieder nach Hause zu gehen, weil sie die Schutzhülle, die sie in der Station haben, ablegen. Die Angst ist jedoch geringer, wenn sie wissen, sie dürfen jederzeit wieder zurückkommen", ergänzt Michael Preitschopf, Leiter der Palliativstation St. Raphael.

Weniger Depression, länger leben

Um den Patienten eine adäquate Hilfestellung zu geben, ist das persönliche Gespräch wesentlich. "Das Wichtigste dabei ist, mit den Patienten zu kommunizieren, also über die Diagnose und Prognose ihrer Krankheit und ihre Gefühle zu sprechen und nicht einfach nur aufzuklären", erläutert Watzke.

"Man hat herausgefunden, dass Menschen in einer Palliativstation weniger depressiv sind, auch wenn sie wissen - falls sie es wissen wollen - wie viel Zeit ihnen noch bleibt", sagt er. Dadurch ist es sogar möglich, ihr Leben sogar zu verlängern. St. Raphael ist Pionier im Bereich stationäres Hospiz in Österreich. Mittlerweile gibt es landesweit 264 Einrichtungen. In Europa sind nur acht Prozent des Versorgungsbedarfs gedeckt.

Autor: pressetext.de; Andreea Iosa (Stand: 10.10.2012)

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