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Unstetes Zähneputzen führt zu Erektionsproblemen

istockphoto.com © istockphoto.com

Männer, die ihre Zähne nicht regelmäßig putzen, haben vermehrt Erektionsprobleme. Dieses Ergebnis geht aus einer aktuellen Untersuchung der Inönü Universität hervor. Für die Studie wurden 80 Männer im Alter von 30 bis 40 Jahren mit Erektionsproblemen mit einer Kontrollgruppe bestehend aus 82 Männern ohne diese Schwierigkeiten miteinander verglichen. 53 Prozent der ersten Gruppe hatten dabei Zahnfleisch-Entzündungen, während es in der Kontrollgruppe nur 23 Prozent waren. Auch andere Faktoren wie der BMI-Wert, Einkommen und Bildung wurden miteinander verglichen. Die Wissenschaftler stellten fest, dass Männer mit entzündetem Zahnfleisch drei Mal wahrscheinlicher auch ein Erektionsproblem hatten.

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Sexualität als Vollzug

Rund 150 Mio. Männer weltweit leiden an Erektionsschwierigkeiten, wobei in zwei Drittel der Fälle physische Faktoren die Ursache darstellen. Auch psychische Beschwerden wie Stress und Depression können Auslöser sein.

"Starke Parodontitis wirkt sich, wie Rauchen und Alkohol, auf koronare Erkrankungen aus, die
wiederum Durchblutungsstörungen verursachen und somit zu Erektionsproblemen führen", erklärt Sexualtherapeut Bernhard Moritz. "Wenn eine Erektionsstörung medizinisch bedingt ist, kann sie aber auch vielfach durch medizinisch-technische Maßnahmen wieder gelöst werden", so der Experte.

Schwierig würde es hingegen bei psychisch bedingten Ursachen. "Grundsätzlich gehen die Menschen von einer Vollzugs- und Zielorientierung beim Sex aus. Das heißt, dass ein starker technischer Zugang zur sexuellen Erfüllung gewählt wird", führt Moritz aus. Dabei auftretende Erektionsprobleme würden häufig als "technisches Problem" gesehen. Dabei liege diesem Nicht-Können ein Nicht-Wollen zugrunde.

Geänderte Erwartungshaltung wichtig

Um den Druck auf diesen technischen Zugang zu lösen, sollen Paare Sinnlichkeit und Erotik einen Wert geben. "Die gegenseitige Erwartungshaltung, also das, was vom Partner beim Sex verlangt wird, kann geändert und der Vollzugsdruck entlastet werden. Das Ziel soll nicht der Höhepunkt, sondern das Gestalten einer lustvollen Zeit miteinander sein. Der Höhepunkt ist wirklich ein Höhepunkt des Zusammenseins und nicht das Ziel, dem alles unterworfen wird", führt der Fachmann aus.

Dahingehend sollte statt der Erwartungshaltung eine sogenannte "Einladungshaltung" erstrebt werden, indem der Partner in die jeweilige erotische Welt des anderen eingeladen wird und eintauchen darf, ohne dabei vom Druck der eigenen Sexualität abhängig zu sein. Das Paar könne sich dabei helfen, sich gegenseitig wieder Lust zu verschaffen und die beidseitige Frustration zu senken.

Autor: Quelle: pressetext.de; Stand: 05.12.2012

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