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Jung verheiratet: Minderjährige Mütter sterben eher

In Ländern, in denen Mädchen in jungen Jahren verheiratet werden, ist die Sterblichkeitsrate von Müttern und Neugeborenen höher als in anderen Ländern, wie die University of California in San Diego ermittelt hat. Die Kinder- und Mütterssterblichkeit ist demnach 70 Prozent höher in Ländern, in denen Mädchen vor dem 18. Lebensjahr verheiratet werden. "Mädchen, die mit 13, 14 Jahren verheiratet werden, sind oft noch nicht ausgewachsen für eine Geburt", sagt Hans Konrad Biesalski, Ernährungswissenschaftler an der Universität Hohenheim.

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Mangelhafte Versorgung

Die Californische Studie von den Medizinerinnen Anita Raj und Ulrike Boehme zeigt, dass in den Regionen, wo Mädchen früher Kinder bekommen, die medizinische Versorgung auch mangelhaft ist. "Ein sehr junges Alter der Mutter bei der Geburt eines Kindes erhöht das Risiko für Kind und Mutter zusätzlich, wenn die Gesundheitsversorgung schlecht ist", sagt Raj.

Wenn junge Frauen in einem armen Land im ländlichen Bereich leben, ist das Risiko noch höher. Obwohl das Verheiraten von jungen Mädchen weltweit abgenommen hat, schätzen die Vereinigten Nationen, dass über 60 Mio. Frauen weltweit betroffen sind. Zu dem geringen Alter kommt die Problematik der Armut noch weiter hinzu.

Ländliche Regionen betroffen

"Mangelernährung ist in Asien und Afrika vor allem im ländlichen Raum weit verbreitet", sagt Biesalski. Zudem erschweren unhygienische Verhältnisse eine problemlose Geburt. Teenager-Geburten in Europa sind nicht so risikoreich wie in ärmeren Regionen der Welt. Denn in verarmten Bereichen ist nicht nur das Alter der Mädchen relevant. Auch schlechte Ernährung, Unterernährung, ein schlechter Lebensstil, politische Konflikte und Zwangsverheiratungen verschlechtern die Situation der jungen Mütter zusätzlich.

Autor: Quelle: pressetext.de; Stand: 16.5.2013

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