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Cannabis – Heilpflanze und nicht nur Droge

Pixabay / herbalhemp © Pixabay / herbalhemp

In neun Bundesstaaten der USA ist Cannabis legalisiert, in vielen weiteren entkriminalisiert. Kanada ist jüngst diesem Beispiel gefolgt und hat den Weg freigemacht für einen legalen Cannabiskonsum. Doch allzu viele Staaten mit legalem Cannabisverkauf und -besitz gibt es nicht. In Europa hat es bislang kein Land legalisiert. Selbst in den Niederlanden, die für ihre Coffeeshops bekannt sind, gibt es keine offizielle Legalisierung, sondern lediglich eine Toleranzpolitik. In Deutschland ist seit 2017 Cannabis als Medikament (als Spray, Tabletten aber auch die Blüten)  verschreibungsfähig, jedoch sind die Hürden für Ärzte und Patienten weiterhin sehr hoch. Cannabis als Droge, wird von vielen Staaten weiterhin gefürchtet, doch dabei ist die Hanfpflanze weitaus mehr als nur ein simples Konsumgut. Hanf ist eine Heilpflanze.

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Wertvolle Inhaltsstoffe

Dass Hanf auch mehr Wirkstoffe hat, als nur das Tetrahydrocannabinol, kurz THC, ist den wenigsten bekannt. Das liegt auch daran, dass nur kaum über die Heilpflanze aufgeklärt und berichtet wird. In jüngster Zeit hat sich das ein wenig gewandelt und Cannabis bekommt immer mehr mediales Aufsehen. Das liegt vor allem an den Wirkstoffen, die in der Hanfpflanze enthalten sind und eine vielversprechende medizinische Wirkung haben. Besonders das Cannabidiol, das unter CBD bekannt ist, gehört zu den Hoffnungsträgern und ist in den meisten europäischen Ländern frei erhältlich. Unter cbd360.de können Verbraucher wichtige Informationen zu diesem Hanfwirkstoff finden und auch Kaufempfehlungen einsehen.

CBD ist wie THC ein Stoff aus der Gruppe der Cannabinoide, hat aber keine psychoaktive Wirkung. Und genau das ist der springende Punkt. Der Gesetzgeber stört sich nämlich nicht zwingend am Hanf selbst, sondern an der berauschenden Wirkung des Cannabis. Sobald diese aus den Hanfprodukten verschwunden ist, können Hanfprodukte völlig legal verkauft und gekauft werden. Bekannte Produkte sind Hanföl, CBD Öl, Hanfmehl und Hanffasern. Auch als Futtermittel finden Hanfsamen Verwendung. Diese enthalten aber genauso wenig berauschende Stoffe. Meist werden Sorten angebaut, die kein oder nur wenig THC enthalten. In der Schweiz dürfen derartige Produkte maximal ein Prozent THC enthalten. Diese Situation sieht dabei in anderen Ländern ähnlich aus.  

Was verspricht sich die Medizin von CBD und CO.?

Neben CBD gibt es noch eine Reihe weiterer Wirkstoffe, die im Cannabis gefunden werden können. Da aber ausreichende Ergebnisse dazu noch ausstehen, liegt das Augenmerk auf dem CBD, zu dem die Forscher bereits einige Ergebnisse sammeln konnten. So scheint das CBD besonders bei Schmerzsymptomen und psychischen Erkrankungen wirkungsvoll zu sein. Bezüglich der Krebstherapie gehen Mediziner auch davon aus, dass sich die Wirkung von CBD erst in Kombination mit THC gänzlich entfalten kann. Doch auch hier wird noch weiter intensiv geforscht.

Verbraucher können CBD-haltige Produkte schon heute kaufen und ausprobieren. Der Wirkstoff hat keine bekannten Nebenwirkungen und ist pflanzlich. Besonders CBD Öle und Konzentrate haben sich bewährt. Auf https://potenzdoktor.com/cbd-oel/ finden Interessierte wichtige Informationen zu verschiedenen Arten von CBD Ölen sowie Unterschieden zwischen den Produkten. Denn ja nach Produktart kann sich auch die Anwendung und Wirkung unterscheiden. So sind konzentrierte CBD Produkte eher akut zu verwenden, während leichte CBD Öle mit geringer bis mittlerer Konzentration für den täglichen und prophylaktischen Gebrauch genutzt werden können. Auch der preisliche Aspekt sollte berücksichtigt werden. Konzentrate sind aufgrund der komplexeren Anbauweise und Herstellung oft teurer als niedrigdosierte CBD Öle.

Wie sinnvoll ist eine Legalisierung?

Auch wenn die Legalisierung vielen sinnvoll erscheint, raten Experten von diesem Schritt ab. Schon heute genehmigt der Gesetzgeber nämlich die Verschreibung von THC-haltigem Cannabis an Krebspatienten und schmerzgeplagten Patienten. Diese dürften in seltenen Fällen auch Cannabis selbst anbauen. Für den gesunden Verbraucher hat das Cannabis ohnehin kaum eine positive Wirkung. Vielmehr sollten Medikamente auf Basis der Cannabiswirkstoffe hergestellt und zur Verfügung gestellt werden. Zwar hat Cannabis kaum gesundheitliche Auswirkungen auf die physische Verfasstheit, dennoch sind schätzungsweise 200.000 bis 300.000 Menschen in Deutschland abhängig von Cannabis. Die Zahlen stagnieren dabei. Eine Legalisierung würde die Zahlen der Abhängigen kaum verringern, sodass der Sinn hinter einer solchen Maßnahme hinterfragt werden muss.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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