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Medizinischer Einsatz von CBD

flickr/Don Goofy © flickr/Don Goofy

Cannabinoide werden schon sehr lange in der Medizin verwendet, daher wurden sie schließlich auch legalisiert. In der nebenwirkungsfreien Schmerzbehandlung sind sie unübertroffen. Zu nennen wäre auch ihr Einsatz gegen Sklerose, Diabetes, Epilepsie, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Krämpfe, Depressionen, Asthma und sogar Krebs.

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CBD gegen Sklerose

Die MS-Krankheit ist mit Schmerzen, Müdigkeit, schlechtem Schlaf und Krämpfen verbunden. Davon sind gegenwärtig rund 200.000 Deutsche betroffen, bei 11 % von ihnen helfen konventionelle Therapien nicht mehr gegen diese Symptome. Cannabis hingegen wirkt auf das Endocannabinoid-System im Organismus, es aktiviert CB1- und CB2-Rezeptoren. Diese sind für die Aktivität im Nervensystem und die Weiterleitung von Signalen an Zellen des Immunsystems verantwortlich. Durch die Beeinflussung mit Cannabis wird etwa ein überaktiviertes Immunsystem gedämpft, das bei Sklerose-Patienten für Krämpfe und Muskelsteifheit verantwortlich ist. Zum Einsatz kommt dabei CBD-Öl mit sehr geringen THC-Anteilen, das vollkommen legal angewendet werden kann. Es bewirkt keine Euphorie bei der Einnahme, lindert aber Schmerzen und Krämpfe. Nach repräsentativen Umfragen unter Anwendern sprechen sich 92 % der deutschen Sklerose-Patienten für die Anwendung von CBD-Öl aus.

CBD bei Diabetes

Die Medizin kennt viele positive Effekte durch CBD-Öl, einer davon betrifft Diabetiker. Ein renommierter Forscher auf diesem Gebiet ist der Arzt Dr. Allan Franken, der Diabetiker behandelt und mit CBD-Öl deren Entzündungen und Gelenkschmerzen lindern konnte. Dr. Franken behauptet keinesfalls, dass Cannabis bei Diabetikern ein Allheilmittel sei, er betont jedoch, dass sich der Versuch der Behandlung auf jeden Fall lohne und kaum negative Effekte bekannt seien. Bekannt wurde diese Behandlungsform unter anderem im liberalen Dänemark. Über 300.000 Dänen (rund 5,5 % der Bevölkerung) leiden an Diabetes. Gründe dafür gibt es genug, unter anderem ist die Ernährung in Mitteleuropa - so auch in Dänemark - mit ihren hohen Zuckeranteilen nicht unbedingt gesund. Durch die wachsende Zahl neuer Diabetespatienten suchte man speziell in Dänemark nach innovativen Behandlungsmethoden und stieß dabei auf das CBD-Öl. Die sich einstellenden Erfolge stehen im Einklang mit den Forschungsergebnissen der American Allianz for-Medical Cannabis (AMMC), die ebenfalls einen detaillierten Bericht zum Thema verfasst hat. Dabei stellten sich folgende Effekte heraus:

  • CBD-Öl kann die Blutzuckerwerte stabilisieren.
  • Es unterdrückt in günstigen Fällen arterielle Entzündungen und beugt damit kardiovaskulären Erkrankungen vor.
  • Wie bei anderen Krankheiten lindert CBD-Öl die mit der Diabetes mellitus einhergehenden Schmerzen. Die Effekte wurden speziell in Dänemark durch eine großflächige Anwendung bewiesen.

CBD gegen Epilepsie

Der dänische Chefarzt der Danish Medicine Agency Jens Ersbøll hat untersucht, wie Patienten von CBD-Öl profitieren, die unter komplizierten Epilepsien wie Lennox-Gastaut oder Dravet leiden. Bei diesen Patienten schlugen andere Epilepsie-Präparate nicht mehr an. Die Erfolge waren unwiderlegbar, weshalb Ersbøll Zuschüsse für die Behandlung beantragte und auch erhielt. Er empfiehlt diese Vorgehensweise allen Ärzten. Laut Ersbøll sei zwar nur eine Minderheit der Patienten von den schweren Epilepsie-Formen betroffen, er schätzt den Anteil auf eine Person unter 30 bis 40 Erkrankten. Dennoch müsse diesen Patienten geholfen werden. CBD-Öl könne dabei das Mittel der Wahl sein.

Medizinisches Cannabis: Anwendung bei Krebserkrankungen

Die Behandlung von Krebserkrankungen gehört in der Medizin zu den brisantesten Themen. Im Sinne der Health-Claims-Verordnung gilt es an dieser Stelle anzumerken, dass medizinisches Cannabis Krebs nicht “heilt”. Es wird vielmehr angewendet, um die prekären Nebenwirkungen einer Chemotherapie zu lindern. Cannabis ist unter anderem im Medikament Savitex enthalten, das Patienten mit MS oder Muskelstarre einnehmen und das auch Schmerzen und Unwohlsein einer Chemotherapie lindert. Ein weiteres Medikament wäre Marinol, das ebenfalls gegen Nervenschmerzen und auch gegen die Nebenwirkungen der Chemotherapie hilft. Cannabis wirkt erwiesenermaßen als Analgetikum (Schmerzmittel) und zeigt weniger Nebenwirkungen als konventionelle chemische Analgetika, welche Krebspatienten nicht in unbegrenzten Dosen einnehmen können, weil ihr Körper durch die hemotherapie ohnehin schon bis an die Grenze belastet ist. Derzeit wird daran geforscht, inwieweit medizinisches Cannabis eine ernsthafte Alternative zur konventionellen medikamentösen Therapie sein kann. Für Patienten jedenfalls, welche die traditionellen Medikamente absolut nicht mehr vertragen, ist es eine große Hilfe.

Informieren Sie sich genauer über CBD-Anwendungen unter nordicoil.de.

 

Autor: Wissen Gesundheit Redaktion

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