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Wie man seinen Sporttraum leben kann – trotz Diagnose Diabetes

MondejarFoto © Pixabay.com © MondejarFoto © Pixabay.com

Wer sich dazu entscheidet, regelmäßig Sport und Bewegung in seinen Lebensablauf zu integrieren, tut grundsätzlich viel Gutes für seine eigene Gesundheit. Doch je nachdem, über welche körperliche Konstitution man verfügt, sollte man für sich selbst überprüfen, welches der richtige Sport für einen ist und in welchem Maße man diesen auszuüben vermag. Nicht jeder bringt die gleichen physischen Voraussetzungen mit sich, um in jeder beliebigen Sportart volle Leistung geben zu können. Vor allem wenn man durch eine chronische Krankheit wie Diabetes eingeschränkt wird, ist es besonders wichtig, mit einem Arzt abzusprechen, welche Aktivität sich damit vereinbaren lässt. Was sollte man also beachten, wenn man an Diabetes leidet? Ist man überhaupt noch in der Lage, Sport zu treiben und wenn ja in welchem Ausmaß?

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Die Diabetes-Typen und ihre Therapieansätze

In Deutschland sind mehr als 6,7 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Es sind dabei zwei verschiedene Formen zu unterscheiden, von denen der Typ 1 einen fast das ganze Leben hindurch begleiten kann. Ist man von dieser Diabetes-Form betroffen, muss eine fortwährende Behandlung durch die Zuführung von Insulin erfolgen. Etwa 5% der deutschen Diabetiker sind unter dem Typ 1 einzustufen. Der Diabetes-Typ 2 hingegen entwickelt sich meist erst in einer späteren Lebensphase bei Menschen, die infolge eines ungesunden Lebensstils einen konstant hohen Blutzuckerspiegel aufweisen. Oftmals ist eine Therapie in Form einer Diät in Verbindung mit einem Fitnessprogramm als Behandlung ausreichend. Somit wirkt sich das Betreiben eines geregelten Sporttrainings in jedem Fall positiv auf eine Diabetes-Erkrankung des Typ 2 aus, so dass 50% der an dieser Form erkrankten Diabetiker ohne Medikamente auskommen könnten. Sobald der Körper mehr Energie verbraucht, wird der Zucker verwertet und demzufolge der Blutzuckerspiegel gesenkt. Idealerweise sollten Menschen, die an Diabetes Typ 2 erkrankt sind, sich für ein ausgewogenes Ausdauer- und Krafttraining entscheiden, wie man es in vielen deutschen Städten beim Original Bootcamp geboten bekommt. Für diejenigen, die an Diabetes Typ 1 leiden, gestaltet sich ein intensives Training schon schwieriger, da man sich selbst täglich Insulin spritzen und an vorgegebene Zeiten halten muss.

Diabetes Typ-1 auch im Profisport

Muss man sich nach der Diagnose einer Typ-1 Erkrankung in seiner Aktivität zurückhalten und eventuell Abstand von anspruchsvollen Sportarten nehmen? Sicherlich ist das von Fall zu Fall individuell zu bewerten, aber die folgenden Sportler beweisen, dass man trotz Diabetes sogar den Traum von einer Karriere im Profisport leben kann. Bei einem Fußballclub, der von ran.de als einer der wertvollsten Vereine der Welt eingestuft wird, stehen gleich zwei Spieler unter Vertrag, die an Diabetes Typ-1 erkrankt sind. Nacho Fernandez und Borja Mayoral spielen bei Real Madrid, dem Champions-League-Teilnehmer, dessen Quoten auf den Gesamtsieg bei Betway im August bei 10,00 liegen, und der auch als Fan-Favorit stets ganz weit vorn steht. Nacho Fernandez leidet bereits seit seinem halben Leben an der gravierenden Diabetes-Form, doch das hielt ihn nicht davon ab, seine Ziele hinsichtlich einer Karriere im Fußball immer im Blick zu behalten und mit eiserner Disziplin zu verfolgen. Kurz nachdem er von seiner Krankheit erfahren hatte, wurde ihm diagnostiziert, dass er nie Fußballprofi werden könne. Doch die Konsultation eines Spezialisten brachte dem Spieler von Real Madrid sogar die Empfehlung ein, sich weiterhin so viel wie möglich zu bewegen. Fernandez sagt von sich selbst, dass er keinerlei Einschränkungen empfindet und ohne Probleme machen kann, was er möchte. Das kann er auch ziemlich gut, denn als Nationalspieler konnte er seine Leistungsfähigkeit mit einem traumhaften Tor im ersten Vorrundenspiel bei der Fußball-WM 2018 beweisen. Obwohl der Spanier stets in der Verteidigung positioniert ist, schaffte er es zudem bei zwei Champions-League-Spielen (2015 und 2017) mit Torschüssen zu glänzen. Während seiner Spielzeit bei Real Madrid war es ihm viermal vergönnt, den Champions-League-Pokal mit seiner Mannschaft zu gewinnen. Sein Teamkollege Mayoral kann zwar noch nicht auf die gleiche langjährige erfolgreiche Erfahrung zurückblicken, konnte dafür aber Ende 2017 beim Treffen auf Borussia Dortmund in der Champions League ein frühes Tor erzielen.

Ein Mix aus Sport und Ernährung macht’s

An Diabetes Typ 1 zu erkranken sollte keinesfalls beschönigt werden, aber positive Beispiele sollen Mut machen und zeigen, dass mit einer richtigen Therapie viel möglich gemacht werden kann. Für Behandlungserfolge ist es in jedem Fall wichtig, sein Sportprogramm beizubehalten und zudem auf eine gesunde Ernährung zu achten, die reich an blutzuckersenkenden Lebensmitteln wie dem Ingwer sein sollte. Gerade auch die derzeit im Trend liegenden Superfoods, die man über nu3 beziehen kann, können als eine wertvolle Nahrungsergänzung funktionieren. Ein ausgewogener Mix aus Sport, gesunder Ernährung und einer großen Portion Ehrgeiz kann einen somit trotz Diabetes-Leiden fast überall hinbringen!

Autor: Wissen Gesundheit Redaktion

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