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Zahngesundheit — Wichtig für den ganzen Körper

pixabay / rgerber © pixabay / rgerber

Bereits seit Jahrzehnten wird in Deutschland viel für die Verbesserung der allgemeinen Zahngesundheit unternommen. Dazu zählen zum Beispiel diverse Veranstaltungen und Programme, die bereits im Kindergarten und der Grundschule einsetzen. Während die direkten Auswirkungen einer schlechten Mundhygiene in der Regel bekannt sind, können viele die gesundheitlichen Folgen für den ganzen Körper nicht abschätzen, die aktuell erforscht werden.

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Kranke Zähne als Gefahrenquelle

Zahnkrankheiten, die am häufigsten durch den beeinflussbaren Faktor der Hygiene entstehen, führen zu offensichtlichen Symptomen. Zunächst zählen dazu ein unangenehmer Atem und die Verfärbungen der Zähne. Mit der Zeit kann es zum Ausbruch von Karies und akuten Problemen an Zähnen und Zahnfleisch kommen. Die Hoffnung der Betroffenen ruht oft darauf, dass eine Behandlung durch den Zahnarzt ausreichen würde, um das Problem dauerhaft zu beseitigen.

Tatsächlich leidet jedoch der ganze Körper unter der mangelnden Mundhygiene. So konnte jüngst ein Zusammenhang zwischen Zahnkrankheiten und dem Risiko einer Herzmuskelentzündung hergestellt werden. Ungesunde Zähne fördern somit schwerwiegende Krankheiten, die auf lange Sicht bis hin zum Tod führen können.

Singles kümmern sich weniger

In den vergangenen Jahren stieg die Aufmerksamkeit, welche der Zahngesundheit in Deutschland allgemein geschenkt wird. Doch noch immer zeigen sich zum Beispiel Unterschiede im Hinblick auf die sozialen Schichten. Darüber hinaus hat der Beziehungsstatus offensichtlich eine Auswirkung auf die Zahnpflege. Die Seite Zahnzusatzversicherungen-Vergleich.com, die einen Test von mehr als 200 Zahnzusatzversicherung-Tarifen anbietet, veröffentlichte dazu eine Studie.

Demnach putzen sich immerhin 67 Prozent der Singles in Deutschland zweimal pro Tag die Zähne. Ein deutlicher Anstieg von fünf Prozent lässt sich zu den Personen herstellen, die aktuell in einer Beziehung leben. Ein ähnliches Bild zeigte sich bei der Befragung nach regelmäßigen Zahnarztbesuchen. Auch hier lässt sich bei verheirateten oder in einer Beziehung lebenden Menschen ein deutlich höherer Anteil ausmachen. Vor allem in Rücksicht auf den eigenen Partner scheint die Zahngesundheit somit bei verheirateten oder in einer Beziehung lebenden Menschen einen deutlich höheren Stellenwert einzunehmen.

Die eigene Gesundheit unterstützen

Kranke Zähne bedeuten für unser Immunsystem eine dauerhafte Belastung. Einerseits können dadurch leichter Erreger in die Schleimhäute des Mundes eindringen und sich im Organismus vermehren. Neben dieser direkten Auswirkung bleiben passive Symptome bestehen, die auf eine zu starke Belastung des Immunsystems hinweisen. Dazu zählen zum Beispiel ständige Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder Kopfschmerzen. Oft lässt sich die Ursache dieser Zustände gerade deshalb nicht ausmachen, weil die Mundhygiene ein davon abgekoppelter Faktor zu sein scheint.

Ein weiterer erschütternder Zusammenhang besteht zwischen der Ausprägung von Diabetes und Zahnkrankheiten. Wissenschaftler konnten beweisen, dass Menschen mit einer schlechten Mundhygiene und den daraus resultierenden Zahnkrankheiten deutlich häufiger von den Auswirkungen der Zuckerkrankheit betroffen waren. Besonders akute Probleme mit dem Zahnfleisch zeigten diese Korrelation ebenso deutlich auf. Ein erhöhtes Risiko, in diesen Kreislauf zu rutschen, besitzen zum Beispiel Angstpatienten, die sich aufgrund einer konkreten Phobie nicht zu einem Besuch in der Praxis durchringen können. Für sie ist es besonders wichtig, neue Lösungswege zu finden.

Wenige Schritte reichen aus

Um sich vor diesen Auswirkungen zu schützen, oder es zumindest in Zukunft besser zu machen, sind keine großen Umstellungen notwendig. Es sind kleine Routinen wie das Zähneputzen, welche die Zahngesundheit fest in den eigenen Alltag integrieren. In Kombination mit regelmäßigen Besuchen beim Zahnarzt kann so bereits eine gute Grundlage für die Zahngesundheit geschaffen werden, wie sie den allgemeinen Ansprüchen gerecht wird. In Anbetracht der vielen Sorgen und Probleme, die sich auf diese Weise beseitigen lassen, lohnt es sich in jedem Fall, über eine Anpassung dieser Faktoren nachzudenken.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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