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Kontaktlinsen statt Brille – Vor- und Nachteile

Pixabay / skeeze CC0 © Pixabay / skeeze CC0

Zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtig- und Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung oder Alterssichtigkeit greifen Menschen wahlweise zur Brille oder zu Kontaktlinsen. Laut einer Studie trägt mehr als ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland eine Brille zur Korrektur einer Sehschwäche, während rund 5 % Kontaktlinsen wählen. Letztere Variante wird aktuell allerdings immer beliebter.

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Kontaktlinsen für ein uneingeschränktes Sichtfeld

Kontaktlinsen sind sehr klein, rund und transparent. Sie schwimmen passgenau auf dem feinen Tränenfilm im Auge und besitzen im Gegensatz zu einer Brille keine Fassung, wodurch sie ein uneingeschränktes Sichtfeld ermöglichen. Der Träger kann bequem in jede Richtung schauen, ohne dass seine Sicht durch Rahmen oder Bügel eingeschränkt wird. Des Weiteren überzeugen Kontaktlinsen mit einem sehr hohen Tragekomfort. Sie passen sich optimal an und sind nach der Eingewöhnungsphase kaum mehr zu spüren. Da die Haftlinsen viel Bewegungsfreiheit und ein perfektes Blickfeld bieten, sind sie auch sehr beliebt bei sportlichen Aktivitäten wie beispielsweise Joggen, Fahrradfahren und Fußball spielen. Vor allem bei sehr bewegungsreichen Sportarten kann eine Brille schnell mal herunterfallen und Schaden nehmen. Wer für solche Situationen kein Ersatzmodell in der Schublade hat, kann mit Kontaktlinsen die Zeit überbrücken, bis die Brille repariert oder ersetzt ist. Denn im Gegensatz zur Brille sind die praktischen Linsen jederzeit kurzfristig verfügbar und können via Internet sogar über Nacht bestellt werden.

Brille als optischer Störfaktor

Kontaktlinsen werden häufig auch favorisiert, weil sie anders als Brillen nicht sichtbar sind. Einige Menschen empfinden Brillen als nicht ästhetisch und sehen sie als optischen Störfaktor an – sie finden sich ohne Brille schöner. Andere setzen lediglich zu besonderen Anlässen auf den praktischen Brillenersatz: So werden Kontaktlinsen besonders zur schicken Abendgarderobe oder zu festlicher Mode bevorzugt. Auch beim Make-up bieten Kontaktlinsen einen Vorteil – sei es beim Lidstrich, bei der Wahl des Lidschattens oder der Mascara. Kontaktlinsenträger können problemlos aufwendige Looks kreieren und ihre Augen mit Kajalstiften und Eyelinern betonen, ohne dass die Fassung der Brille das Ergebnis verdeckt oder in den Schatten stellt. Allerdings sollten wasserfeste Produkte gewählt werden, die nicht verlaufen und auf die Kontaktlinsen geraten können. Für einen besonderen optischen Hingucker sorgen farbige Kontaktlinsen. Hiermit lässt sich die eigene Augenfarbe ganz nach dem persönlichen Geschmack verändern.

Kontaktlinsen können Augenreizungen und Entzündungen begünstigen

Neben all den positiven Aspekten haben Kontaktlinsen auch Nachteile: Während eine Brille das Auge vor Staub, Schmutz oder auch Sand eher schützt, sind die Haftlinsen sehr anfällig für Verunreinigungen. Des Weiteren können sie sich negativ auf den Tränenfilm und die Sauerstoffzufuhr im Auge auswirken. Dadurch werden Augenreizungen und Entzündungen begünstigt. Die Folge sind trockene, gerötete und juckende Augen. In einigen Fällen kommt es auch zu Hornhaut- und Bindehautentzündungen. Aus diesem Grund sind eine sorgfältige Hygiene und Pflege der Kontaktlinsen besonders wichtig. Außerdem sollten immer Linsen gewählt werden, die ausreichend sauerstoffdurchlässig sind. Zudem müssen Kontaktlinsen in regelmäßigen Zeitabständen neu gekauft werden, womit auch ihre Lebensdauer im Vergleich zu einer Brille geringer ist.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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