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So verbessert man die Luftqualität in der Wohnung

Pixabay / Free-Photos CC0 © Pixabay / Free-Photos CC0

Wie sehr der Mensch auf die Luft und Atmung angewiesen ist, zeigen schon diverse Redewendungen, die in der deutschen Sprache verankert sind. "Halt mal die Luft an", "Hier herrscht dicke Luft" oder "Mir bleibt die Luft weg" sind nur einige Beispiele. Auch wenn die Atemfrequenz mit dem Alter abnimmt: Der menschliche Organismus ist auf den regelmäßigen Sauerstoffaustausch angewiesen. Dass die Luftqualität vor allem in Großstädten immer weiter abnimmt, ist da keineswegs förderlich. Die Luftverschmutzung verursacht Atembeschwerden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kann sogar die Lebensdauer verkürzen. Doch mit ein paar einfachen Maßnahmen kann man zumindest in den eigenen vier Wänden für gute Luft sorgen.

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Luftverschmutzung als weltweite Gefahr für die Gesundheit

Aktuellste Studien der Europäischen Umweltagentur (EEA) sowie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) belegen, wie stark sich die Luftverschmutzung auf die Gesundheit der Menschen auswirkt. Als Grundlage für den Report "Luftqualität in Europa 2018" der EEA dienten die Daten von mehr als 2.500 Messstationen europaweit. Das Ergebnis ist ernüchternd: Vielerorts werden die Grenzwerte weit überschritten. Trotz der Tatsache, dass strengere Vorschriften zur Luftreinhaltung die Zahl vorzeitiger Todesfälle durch Luftverschmutzung verringert haben, ist der Status quo nach wie vor bedenklich. Von Luftverschmutzung betroffen sind vor allem Menschen in ärmeren Ländern, insbesondere Kinder. Immer mehr Stickstoffdioxid, bodennahes Ozon und Feinstaubpartikel werden in die Luft abgegeben und vom menschlichen Organismus aufgenommen. Die größten Auswirkungen auf die Gesundheit haben laut EEA-Direktor Hans Bryninckx Emissionen im Straßenverkehr. Weniger ausschlaggebend sind hingegen Verschmutzungen durch Landwirtschaft, Industrie, Energieerzeugung und Privathaushalte.

Tipps für den Alltag

Die WHO unterscheidet in ihrer Studie zwischen der Luftverschmutzung in Außen- und Innenräumen. Während man als Privatperson erstere nur bedingt beeinflussen oder gar verbessern kann, sieht es mit der Luftqualität in der Wohnung anders aus. In Innenräumen wirken sich vor allem Heizen, Kochen sowie die Art der Beleuchtung auf die Luftqualität aus. Unabhängig von der Jahreszeit ist es ratsam, regelmäßig zu lüften, damit die Luft in geschlossenen Räumen mit ausreichend Sauerstoff angereichert ist und abgestandene Luft ausgetauscht wird. Wohnt man an vielbefahrenen Straßen, sollte man das Lüften auf frühmorgens und abends verlegen, wenn weniger Autos unterwegs sind. Doch nicht nur die beim Heizen oder Kochen ausgestoßenen Partikel können dem menschlichen Organismus schaden. Auch zu trockene Luft kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Symptome sind beispielsweise juckende Augen, trockene und spannende Haut oder ein gereizter Hals - als besonders belastend empfinden dies Asthmatiker und Allergiker. Vorsorglich sollte man deshalb in allen Zimmern auf die Luftfeuchtigkeit achten und sich gegebenenfalls einen Luftwäscher zulegen, der trockene Luft mit Feuchtigkeit anreichert. Das ist vor allem im Winter empfehlenswert, wenn warme Heizungen die Luft austrocknen. Alternativ kann man sich auch die natürliche Feuchtigkeit, die nach dem Duschen oder beim Wäschetrocken entsteht, zunutze machen. Dazu stellt man die Wäsche in Räumen mit trockener Luft auf oder lässt die Badezimmertür offen. 

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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