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Ernährung sinnvoll ergänzen

pixabay / Mizianitka CC0 © pixabay / Mizianitka CC0

Viele Menschen haben das Gefühl mit ihrer Ernährung nicht genügend Nährstoffe aufzunehmen. Sei es aufgrund einer eher einfältigen Ernährung oder auch nur doch bloße Einbildung. Denn tatsächlich leidet nur ein verschwindend geringer Teil der Bevölkerung an einem Nährstoffmangel. Häufig sind es Spurenelemente und Vitamine, an denen es mangelt. In einigen Fällen fehlt es aber an wichtigen Nährstoffen, wie Eisen, Magnesium oder Calcium. Solche Mangelerscheinungen kann man sehr früh erkennen und so schnell entgegenwirken. Es gar nicht soweit kommen zu lassen ist eine noch bessere Devise. Aber wie kann man die Ernährung sinnvoll ergänzen?

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Aminosäuren – die unbekannten Bausteine

Es wird viel über Vitamine und Mineralien gesprochen, aber nur wenig über Aminosäuren. Dabei sind diese mindestens genauso wichtig. Unser Körper besteht zu großen Teilen aus Proteinen und auch viele Stoffwechselprozesse werden durch Proteine gesteuert. Das lebenswichtige Hämoglobin, das den Sauerstoff speichert und den Transport so möglich macht, ist beispielsweise ein Protein. Arthrose und Gelenkschmerzen werden häufig mit hoher Belastung in Zusammenhang gebracht, aber nur selten kommt der Verdacht auf, dass es einen Glucosamin oder Chondroitin Mangel geben könnte. Diese Aminosäuren sind maßgeblich bei der Bildung von Knorpel und Gelenkschmiere beteiligt. Sich entsprechende Glucosamin Erfahrungen durchzulesen kann dabei sehr aufschlussreich sein.

In der Regel nehmen wir durch die Nahrung ausreichend Aminosäuren und Proteine auf. Vor allem unser Fleischkonsum versorgt uns mit allen wichtigen Aminosäuren. Da zu viel Fleisch aber ungesund ist, sollte man Proteine auch durch pflanzliche Lebensmittel zu sich nehmen. Spitzenreiter im Proteingehalt sind dabei Nüsse und Kerne. Walnüsse, die bei uns heimisch sind, enthalten sehr viele wichtige Proteine und daneben auch Spurenelemente, Fettsäuren und Vitamine. Für viele andere Nüsse gilt das natürlich auch. Grundsätzlich sollte die Ernährung aber ausgewogen sein, denn so bekommt man von allem die richtige Menge.

Sinnvoll ergänzen – aber wie?

Supplements, Nahrungsergänzungsmittel, Vitaminpillen und vieles mehr findet der Konsument auf dem Markt. Die Produkte werden aufwendig beworben und versprechen so manches Wunder. Doch tatsächlich hält sich die Wirkung der Zusatzmittel in Grenzen. Nicht selten Schaden solche Mineralzusätze oder Extravitamine sogar mehr als sie nutzen. Ein Beispiel hierfür ist Calcium. Zu viel Calcium kann beispielsweise Entzündungen begünstigen. Mehr als die 1.000 Milligramm empfohlener Tagesdosis sollten es also nicht sein. Man kann es aber auch mit Vitaminen übertrieben. Der Mensch nimmt in der Regel genügend Vitamine auf, sodass eine Extraaufnahme eigentlich nicht nötig ist. Besonders in der Winterzeit wird aber gerne zu Vitaminpräparaten gegriffen.

Besonders häufig greifen Konsumenten dabei zu Vitamin C. Die erhöhte Einnahme Vitamin C hat übrigens keine schädliche Wirkung, aber eben auch keine signifikant wertvolle Wirkung. Gegen Erkältungen hilft das Vitamin C nur bedingt, es kann jedoch vor freien Radikalen im Körper schützen und wirkt so zellschützend. Der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling hat zeitlebens auf die Einnahme von Vitamin C geschworen. Geschadet hat es ihm nicht, gestorben ist er im hohen Alter von 93 Jahren. Bei anderen Vitaminen sollte man mit Überdosierungen aber vorsichtiger sein, denn diese werden nicht einfach wieder ausgeschieden. Fettlösliche Vitamine, wie das Vitamin A und D, werden in den Fettreserven eingespeichert.

Wer das Gefühl hat zusätzliche Nährstoffe aufzunehmen, sollte das vorher mit einem Arzt absprechen. Das Blutbild gibt Auskunft darüber, ob das nötig ist oder nicht. Nur in Ausnahmesituationen, bei Extremsportlern, nach Operationen oder längerer Krankheit kann es sinnvoll sein eine erhöhte Menge an Mineralien, Aminosäuren und Vitaminen zu sich zu nehmen.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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