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Unsere Gesundheit am Handgelenk - welche Daten nutzen Smartwatches und was geschieht damit?

pixabay / andreas160578 CC0 © pixabay / andreas160578 CC0

Inzwischen haben wir uns schon so sehr daran gewöhnt, dass das Smartphone zu unserem Trainingspartner geworden ist, dass uns die Flut der gespeicherten Daten egal zu sein scheint.
Apps wissen, wie oft wir trainieren, in welchen Fitnessstudios wir den QR-Code scannen und wie sehr unsere Laufleistung über die Feiertage nachgelassen hat.
Doch am Smartphone hört die individuelle Metrik nicht auf. Wer seine Leistung wirklich besser messen möchte und Daten zu Herz, Gewicht und Gesundheit einbeziehen will, braucht eine Smartwatch. Doch welche Daten werden sinnvoll gemessen und was passiert mit unseren intimen Gesundheitsdaten?

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Wie der Puls schlägt - das bringt die Smartwatch beim Sport


Um wirklich einen Überblick über die eigene Leistung zu haben, ist es notwendig, nicht nur die Resultate im Blick zu behalten, sondern auch den Herzschlag. Dieser liefert nämlich die beste Metrik dafür, wie sehr uns eine Übung belastet und wie viel besser wir werden.
Nutzen wir den Pulsschlag als Messwert für die individuelle Belastung, lässt sich das Training nicht nur besser dosieren, sondern auch Fortschritte lassen sich deutlich schneller erzielen.
Dass Smartwatches nebenbei noch die Schritte, Stockwerke und Wegdaten messen, wird da selbst für ambitionierte Läufer fast schon zur Nebensache.
Um alle vorhandenen Daten auch richtig auswerten zu können, benötigen die Wearables natürlich noch Daten zu Größe, Alter und Geschlecht.
Wer nur diese Funktion benötigt, der könnte auch ein einfaches Fitnessarmband nutzen. Doch häufig ist es effizienter, gleich in eine Smartwatch zu investieren. Diese bieten schließlich noch mehr Funktionen neben den reinen Gesundheitsdaten, doch je mehr Daten und Interaktionspunkte es gibt, desto gefährdeter werden die Daten auch. Das liegt aber nicht unbedingt an der Smartwatch.

Wearables, Kommunikation und AGB


Smartwatches und andere Wearables übertragen die Daten an die Sammelstelle im Smartphone, die Uhren selbst sammeln also Daten nicht. Zwar besitzen diese auch kleinere Speicher für spezielle Apps und können auch selbständig Aufzeichnungen leisten - vor allem jene Modelle mit eigener SIM Karte -, doch die Datenzentrale ist und bleibt das Smartphone.
Auch hier befindet sich aber noch nicht die kritische Stelle für Datenschützer, erst in den AGBs der unterschiedlichen Apps, die unsere Daten nutzen, kann es problematisch werden. Selbst Nutzer, die die Geschäftsbedingungen gründlich durchlesen, werden mit Unklarheiten konfrontiert, was genau mit den eigenen Daten geschieht. Selbst Unternehmen, die offen angeben, die Daten für Werbecookies einzusetzen, legen nicht offen, wie genau dies geschieht.
Und wer seine Smartwatch zum Sport einsetzen möchte, der hat ohnehin keine andere Wahl, als zuzustimmen. Zumindest sollten die Apps eingeschränkt werden, um die Quantität der Zugriffe so gering wie möglich zu halten.
Das Fazit lautet also: Wer auf der Suche nach einer Smartwatch ist, die sicher mit den eigenen Daten umgeht, der kann das gewünschte Modell nach Funktion und Design frei aussuchen.
Einen großen, markenübergreifenden Überblick über verschiedene Smartwatches gibt es etwa bei diesem Smartwatch Test mit einem direkten Vergleich aller wichtigen Kriterien und den günstigsten Angeboten.

Daten vs. Leistung


User, die ihre Smartwatch zum Training und für den Alltag einsetzen wollen, haben also keine andere Wahl als viele ihrer Daten preiszugeben. Zumindest für Werbezwecke können unsere Gesundheitsdaten problemlos eingesetzt werden, hierbei handelt es sich jedoch eher um oberflächliche Daten wie Alter, Geschlecht und Aktivität. Und die Smartwatch ist keine Bedingung, um an diese Daten zu gelangen.
Dem stehen die Vorteile eines Workouts mit Pulsmesser und GPS-Sensor am Handgelenk gegenüber, das sollten Nutzer vor dem Kauf abwägen. Wer allerdings bereits das ohnehin für die Nutzung der Smartwatch notwendige Smartphone besitzt, sollte eigentlich keine zusätzlichen Bedenken haben.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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