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Ist mein Partner ein Narzisst?

pixabay / Sarah_Loetscher CC0 © pixabay / Sarah_Loetscher CC0

„Ich glaube, dass mein Partner ein Narzisst ist“. Diesen Satz hört man leider heute häufiger. Sicherlich macht es den Anschein, als wäre die Gesellschaft egoistischer geworden. Auf der anderen Seite sind viele Menschen auch sehr hilfsbereit geworden. Sie engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen.

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Was ist Narzissmus?

Narzissmus ist eine krankhafte Persönlichkeitsstörung. Sie geht mit einer starken Selbstidealisierung einher. Grundsätzlich besteht ein Unterschied zu einer gesunden Selbstliebe. Von einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung ist die Rede, wenn die betroffene Person ein starkes Bedürfnis nach Bewunderung hat.

Die folgenden Merkmale sind für Narzissten charakteristisch:

Keine Empathie

Narzissten haben Schwierigkeiten sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Leider ist dies nicht immer leicht erkennbar. Meistens sind die Regionen im Gehirn, welche für das Mitgefühl verantwortlich sind, unterentwickelt.

Niedriger Selbstwert

Schon in der früheren Definition von Sigmund Freud wurde aufgezeigt, dass die betroffene Person in der frühkindlichen Entwicklung einen Verlust von Zuneigung erfahren hat. Dies kann beispielsweise durch ein narzisstisches Elternteil passiert sein. Als Folge muss die betroffene Person das niedrige Selbstwertgefühl durch eine ständige Anerkennung und Bestätigung von Mitmenschen aufwerten.

Narzissten wollen sich keine Grenzen aufzeigen lassen

Narzissten setzen sich selbst keine Grenzen. Einige Menschen sehen in Strukturen keine Gefahren und fühlen sich dort sehr sicher. Narzissten aber fühlen sich eher abgelehnt. Zu viele Strukturen können ihr Selbstwertgefühl verletzen. Sie reagieren darauf mit einem Gegenangriff. Schließlich gelten Regeln nicht für sie, sondern für andere Personen.

Schwarz-weiß

Ein Narzisst sieht die Welt häufig in schwarz-weiß. Für sie sind Menschen entweder dumm oder hervorragend. Dazwischen gibt es für Narzissten leider nichts. Darüber hinaus haben Narzissten auch Probleme anderen Menschen zu verzeihen. Sie können wegen einer fehlenden Empathie die Gründe für Versagen oder Fehlverhalten nicht nachvollziehen.

Ununterbrochenes Streben nach Aufmerksamkeit

Narzissten brauchen viel Aufmerksamkeit, Anerkennung, Lob und Bewunderung. Ansonsten fühlen sich Narzissten nicht wohl. Die Zuwendung zu ihnen fungiert wie ein Treibstoff. Die Tatsache, dass sie von sich aus ein geringes Selbstbewusstsein haben, zwingt sie dazu ihren Tank immer neu aufzufüllen. Aus diesem Grund haben sie Schwierigkeiten sich auf eine Beziehung einzulassen. Sie müssen aus ihrer Umwelt immer wieder Energie saugen, damit sie sich bestätigt fühlen. Ihr Partner aber wirkt deshalb dann auch wie ausgelaugt und erschöpft.

Streben nach Dominanz

Narzissten wollen immer der Erste und Beste sein. Für viele Menschen ist dieses Dominanzstreben aber zu anstrengend. Weiterhin bitten Narzissten nicht um Hilfe oder um Unterstützung.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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