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Sind E-Zigaretten wirklich gesünder?

pixabay / lindsayfox CC0 © pixabay / lindsayfox CC0

Der deutsche Tabakmarkt befindet sich im Wandel. Für die Krebsforscher ist es immer noch ein trauriges Jubiläum. Denn seit 30 Jahren ist der 31. Mai Weltnichtrauchertrag. Die Wissenschaftler sehen überhaupt keinen Grund zum Feiern. Die klassischen Zigaretten verursachen allein in Deutschland jährlich um die 120.000 Todesfälle.

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Die E-Zigarette könnte besser sein

Die Wissenschaftler von der Georgetown University in Washington haben im Jahr 2017 zwei verschiedene Szenarien berechnet. Im besten Fall können innerhalb von 10 Jahren 6,6 Millionen Todesfälle vermieden werden. Selbst im schlimmsten Fall gebe es noch 1,6 Millionen weniger Todesfälle, als ohne Umstieg auf die E-Zigarette.

Eine gute Nachricht gibt es aber: Der Umstieg auf die E-Zigarette könnte für die betroffenen Personen weniger schädlich sein. Allerdings wird bei der ganzen Diskussion leicht übersehen, dass noch viel mehr getan werden muss, um die Raucher zum Aufhören zu bewegen.

E-Zigaretten werden immer beliebter

Die E-Zigaretten werden immer beliebter. Grundsätzlich betonen Forscher, dass ihnen Analysen zu den Folgen fehlen. Damit eine verlässliche Bilanz zu den E-Zigaretten gezogen werden kann, sind sie noch nicht lange genug auf dem Markt. Viele betroffene Menschen, welche von der E-Zigarette positiv beeindruckt sind, sehen eine Chance, aus der Tabakabhängigkeit auszusteigen.

In einer Werbung heißt es, dass Elektrische Zigaretten und Liquids beliebter werden. Viele Raucher sind auf das Dampfen umgestiegen und inhalieren nur noch ein Liquid in einer E-Zigarette oder in einem Selbstwickelverdampfer.

Sind Liquids als eine Einstiegsdroge anzusehen?

Skeptiker fürchten, dass Nichtraucher über die E-Zigarette zu Rauchern werden könnten. Auch die Weltgesundheitsorganisation sieht in der E-Zigarette eine Möglichkeit von Nikotin abhängig zu werden. Man hätte sich gewünscht, dass die E-Zigarette erst mit ausreichender Erforschung zugelassen werden sollte.

Auf jeden Fall ist die Zigarettenindustrie ständig im Wandel. Einer der aktuellsten Trends heißt Iqos. Der Hersteller meint, dass dazu ein Tabakstick in das elektronische Gerät reingesteckt wird. Dies sei weniger schädlich als die klassische Zigarette.

Einige Einrichtungen wie das Bundesinstitut für Risikobewertung behauptet, dass einige Stoffe des Rauchs beim Inhalieren reduziert werden könnten. Dies heißt aber nicht, dass Verdampfer harmlos sind. Es würden nämlich weiterhin krebserzeugende Substanzen aufgenommen werden.

Die E-Zigarette ist somit nicht als Wunderheilmittel anzusehen. Auf der anderen Seite sendet sie ein positives Signal. Sie ist weniger schädlich als die klassische Zigarette. Ein Umstieg ist daher zu empfehlen.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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