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Schmerztherapie mit osteopathischem Ansatz sorgt für langfristige Besserung

pixabay / whitesession © pixabay / whitesession

Der Körper ist ein ganzheitliches Konstrukt, das nicht nur als Summe seiner Einzelteile verstanden werden sollte. So steht sich das heutige Gesundheitssystem, in dem es für jeden Fachbereich eigene niedergelassene Ärzte gibt, vielfach selbst im Weg. Zusammenhänge werden oft nicht erkannt, Symptome falsch behandelt beziehungsweise nicht nach der wahren Ursache geforscht. Neben medizinischem Überblick fehlt es im Arbeitsalltag von Ärzten schlicht an ausreichend Zeit für den jeweiligen Patienten.

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Das ist in der Schmerztherapie mit osteopathischem Ansatz anders. Hier wird der Köper als Ganzes wahrgenommen. Dort, wo der Schmerz auftritt, ist nicht zwangsläufig auch die Ursache zu finden. Laut dem Spezialisten für Schmerztherapie in München, Andreas Zapff, deuten Kopfschmerzen oder Schwindel häufig auf Nackenverspannungen hin, Rückenschmerzen kommen nicht selten von Problemen im Darm. Osteopathen sorgen mit ihrer Therapie dafür, dass die Selbstregulierungskräfte des Körpers aktiviert werden. So werden Ursache, Wirkung und etwaige Folgeschäden gleichzeitig wirksam therapiert.

Was versteht man allgemein unter Schmerztherapie?

Bei einer Schmerztherapie geht es darum, Leiden durch gezielte Maßnahmen zu lindern. Meist geht es hier um chronische Schmerzherde, die nicht rein körperlich, sondern auch psychiatrisch, psychosomatisch und psychologisch behandelt werden.

Klassischerweise behandelt die Schulmedizin chronische Schmerzen mit gezielten medikamentösen Therapien. Auch physiotherapeutische Maßnahmen werden vielfach verordnet, die durch angepasste Massagetechniken Durchblutungsverbesserungen und Muskelentspannungen bewirken. Außerdem können die sogenannte Thermotherapie, also Wärme- und Kälteanwendungen, sowie eine Elektrotherapie, bei der elektrischer Strom die Muskeln reizt und somit zu verbesserter Durchblutung und Schmerzlinderung führt, angewandt werden. Schmerztherapien können aber auch auf Akupunktur und Psychotherapie basieren.

Was ist das Ziel der Osteopathie?

Das Grundprinzip der Osteopathie lautet „Leben in Bewegung“. Bei Schmerzen und Unbeweglichkeit sind offensichtlich Blockaden entstanden, die dazu führen, dass nicht mehr alles „im Fluss“ ist. Das Blut kann oftmals nicht mehr so zirkulieren wie es sollte, so dass das Gewebe seinen Funktionen nicht mehr gerecht werden kann. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Fehlhaltungen sind die Folge.

Der ganzheitliche Ansatz der Osteopathie ermöglicht es, Symptom und Ursache voneinander zu unterscheiden. Führt beispielsweise ein Bänderriss am Fußgelenk zu Rückenschmerzen, erkennt der Osteopath den Zusammenhang. Nun ist es sein Ziel, den Körper durch die Lösung der Blockaden wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dazu werden dessen Selbstheilungskräfte aktiviert.

Wie können die Selbstheilungskräfte aktiviert werden?

Grundsätzlich besitzen wir alle die Fähigkeit, uns selbst zu heilen. Schon ein aufgeschürftes Knie in der Kindheit führte dazu, dass unser Körper die Wunde ganz allein wieder geschlossen hat. Leidet der Körper allerdings unter chronischen Beschwerden, so ist die Durchblutung eingeschränkt. Die Bewegung des Blutes ist allerdings essenziell, um die richtigen Stoffe zu transportieren, um Blockaden zu beheben. Der Osteopath wirkt nun von außen auf diese ein, um sie zu lösen und den Blutfluss wieder zu normalisieren.

Der Ansatz des Holismus, den Körper als Ganzes zu erkennen und seine Wechselwirkungen wahrzunehmen, ermöglicht eine tiefgreifende Behandlung und langfristige Besserung. Dafür unterteilt der Naturheilkundler den Körper in drei Systeme: das Muskel-Skelettsystem (Knochen, Gelenke, Muskeln, Bänder, Bewegungsapparat), das Organsystem und das System des Schädels und der Hirnhäute (neben dem Schädel inklusive Knochen sind auch Membranen, Flüssigkeiten und Nerven in Relation zum Kreuzbein inbegriffen). Um die Systeme zu reanimieren, nutzt der Osteopath einzig und allein seine Hände.

Mit welchen Beschwerden ist die Schmerztherapie beim Osteopathen sinnvoll?

Nicht nur Rücken- und Nackenprobleme werden beim Osteopathen erfolgreich therapiert. Auch viele weitere chronische Krankheitsbilder können wirkungsvoll behandelt werden. Dazu zählen neben Sportverletzungen, Bauchschmerzen und Verstopfung auch Müdigkeit, Erschöpfung, Narben und Schleudertraumata. Gerade Patienten, die schon viele Ärzte aufgesucht haben und deren Beschwerden entweder weiter bestehen oder erneut auftreten, sollten die Schmerztherapie beim Osteopathen in Anspruch nehmen.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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