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Photokeratitis: Vorsicht ist besser als Sichteinbußen

pixabay / pexels CC0 © pixabay / pexels CC0

Obwohl wir im Winter nur selten an UV-Schutz für die Augen denken, sind Sonnenbrillen in der kalten Jahreszeit mindestens so wichtig wie in der strahlenden Sommersonne. Gerade bei Schneelage droht unseren Augen der sogenannte Augenbrand (Photokeratitis), der schwere Hornhautschädigungen nach sich ziehen kann. Um gravierende Sichteinbußen zu vermeiden, ist Vorbeugung im Winter das A und O.

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Augen in Brand

UV-Strahlung ist ein akutes Gesundheitsrisiko – ob es um unsere Haut oder unser Sehorgan geht. Ein besonders hoher UV-Index droht, wenn wir uns in der Nähe reflektierender Oberflächen aufhalten, so während den Sommermonaten beispielsweise an Seen oder dem Meer. Im Vergleich zu diesen Flächen reflektiert Schnee mit über 80 Prozent einen noch höheren Anteil der UV-Strahlen, wodurch im Winter Photokeratitis droht. Hierbei handelt es sich um einen Sonnenbrand auf der Hornhaut, der nach sechs bis acht Sunden folgende Symptome zur Folge hat:

  • gesteigerter Tränenfluss
  • Lichtempfindlichkeit
  • Fremdkörpergefühle
  • Schmerzen
  • Sehstörungen
  • Krämpfe in den Lidern
  • Entzündungen

Wie beim Sonnenbrand liegen diesen Beschwerden feinfleckige Epitheldefekte zugrunde, die im Kontext der Hornhaut als Keratitis superficialis punctata bekannt sind. Mit verspiegelten Sonnenbrillen schützen Sie Ihre Augen im Winter vor UV-bedingten Hornhautschädigungen. Das gilt allerdings nur, wenn Sie ein geeignetes Brillenmodell wählen.

Vorbeugen mit Sonnenbrillen ab Schutzklasse 3

Sonnenbrillen gibt es in verschiedenen Schutzklassen, wobei angesichts der intensiven Belastung im Schnee nicht jedes Modell ausreichend vor Photokeratitis schützt. Supermärkte bieten oft sogar Modelle ohne Schutzfaktor an, die sich einzig und allein als modisches Accessoire eignen und keinerlei gesundheitliche Vorteile bieten. Stellen Sie lieber sicher, dass die Brille Ihrer Wahl das CE-Zeichen trägt und somit mindestens der Schutzklasse 3 entspricht. Bei Wintersportausflügen ins Hochgebirge sind noch höhere Schutzklassen anzustreben. Dasselbe gilt, falls Sie an Augenvorerkrankungen leiden.

Ebenso wichtig wie die Schutzklasse ist bei der Modellwahl die Form. Lassen Sie sich hierbei nicht von Modetrends blenden. Geeignete Sonnenbrillen für den Winter sind idealerweise leicht gebogen, damit sie die Augen von allen Seiten schützen. Beachten Sie außerdem die Größe. Ist Ihnen die Brille zu groß, so schleicht sich das UV-Licht unter Umständen nämlich an den Gläsern vorbei und schadet Ihrer Hornhaut in diesem Fall trotz hoher Schutzklasse.

Unser Tipp: Die Farbe der Brillengläser spielt hinsichtlich der Eignung eine Rolle. Gelbe, grüne und blaue Gläser sind für den Winter weniger geeignet als graue und braune Sonnenbrillen. Falls Sie zum Wintersport aufbrechen, tragen Sie über dem Sonnenschutz am besten eine gut sitzende Skibrille. Dadurch stellen Sie sicher, dass der Schutz auch in Bewegung an Ort und Stelle bleibt und können sich ganz auf Ihre Abfahrt konzentrieren.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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