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Mythen rund um die Zahngesundheit

pexels / pixabay © pexels / pixabay

Schlechte Zähne sind vererbbar, Kaugummikauen ersetzt Zähneputzen, regelmäßige Zahnarztbesuche sind nicht nötig – um die Zahngesundheit ranken sich viele Mythen. Nicht alle Weisheiten, die man hört oder liest, sind wahr. Wir greifen hier einige auf und verraten, was tatsächlich stimmt.

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Zahnarzt nur bei Schmerzen aufsuchen

Das ist nicht nur falsch, sondern auch leichtsinnig. Denn Schmerzen weisen darauf hin, dass die Zahnprobleme schon fortgeschritten sind. Zahnärzte empfehlen, zwei Mal im Jahr zur regelmäßigen Kontrolle zu gehen. Der Arzt erkennt kleine Veränderungen am Zahn oder Zahnfleisch schon lange bevor der Patient sie bemerkt, und kann diese meist noch problemlos beheben. Wer außerdem regelmäßig den Zahnarzt zur Kontrolle aufsucht, bekommt jedes Jahr einen Stempel für sein Bonusheft. Wer ein über fünf Jahre in Folge lückenlos ausgefülltes Bonusheft vorweisen kann, erhält einen um 20 Prozent erhöhten Festzuschuss. Aber auch unabhängig von Bonusheft und Kontrollbesuchen lohnt es sich, regelmäßig den Zahnarzt aufzusuchen; zum Beispiel um eine professionelle Zahnreinigung vornehmen zu lassen. Allerdings muss der Patient die Kosten hierfür selbst übernehmen. Wer eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen hat, muss je nach Leistungsumfang eventuell nur einen kleinen Beitrag zuzahlen.

Schlechte sind Zähne vererbbar

Schiefe Zähne können tatsächlich vererbt werden, da in den Genen festgelegt wird, wie viel Platz jeder Zahn hat, wie groß der Kiefer ist, ob und wie die Weisheitszähne ausgebildet werden und wie sie sich entwickeln. Auch die Anfälligkeit für Paradontitis ist vererbbar. Allerdings haben Menschen mit dieser Veranlagung die Möglichkeit, mit besonders gründlicher und konsequenter Mundhygiene entgegenzuwirken. Auch Lebensstil und Ernährung beeinflussen die Entstehung und Entwicklung einer Zahnfleischentzündung. Karies ist nicht vererbbar, sondern wird durch Bakterien in der Mundhöhle verursacht. Wer sich nicht regelmäßig die Zähne putzt, riskiert Löcher in den Zähnen. Auch Verfärbungen von Zähnen sind nicht vererbbar. Verfärbungen sind unter anderem auf eine mangelnde Zahnhygiene, häufiges Zigarette rauchen oder regelmäßiges Essen und Trinken färbender Lebensmittel wie Kaffee, rote Beete oder Wein zurückzuführen.

Zähne direkt nach dem Essen putzen

Keine Frage, regelmäßiges und häufiges Zähneputzen ist wichtig für gesunde Zähne. Allerdings machen einige den Fehler, direkt nach dem Essen zur Zahnbürste zu greifen. Vor allem nach dem Essen oder Trinken von sehr säurehaltigen Lebensmitteln ist Vorsicht geboten. Die Säure von beispielsweise Limonade, Orangen oder anderen Obstsorten weicht den Zahnschmelz auf. Wer sich dann die Zähne putzt, riskiert, den Zahnschmelz anzugreifen.

Eine Minute putzen reicht aus

Nach jedem Essen müssen die Zähne nicht geputzt werden. Trotzdem sollte man morgens und abends jeweils mindestens zwei, am besten sogar drei Minuten in die Zahnreinigung investieren. Wer seine Zähne gründlich putzt, sorgt dafür, dass sie sich über Nacht regenerieren können. Doch Vorsicht! Eine gründliche Reinigung bedeutet nicht, dass man fest schrubben muss. Wer beim Putzen zu stark aufdrückt, strapaziert Zahnfleisch und Zähne.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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