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Moderne Medizin: Zwischen Hightech und Impfmuffel

pixabay / WikiImages © pixabay / WikiImages

In Deutschland wird derzeit hitzig über die Einführung einer generellen Impfpflicht nachgedacht. Masern, in der westlichen Welt eigentlich längst ausgerottet, sind wieder auf dem Vormarsch. Andere Krankheiten breiten sich ebenfalls wieder aus, die längst als bekämpft abgestempelt wurden.
Hightech für die Gesundheit dominiert in den Krankenhäusern, die Lebenserwartung steigt dank des modernen Fortschritts. Zur gleichen Zeit wächst die Zahl der Impfmuffel – obwohl Impfungen gut sind.

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Schutz für den Körper


Erfolgreiche Schutzimpfungen sind seit über 200 Jahren bekannt. Die erste nachweisbare Impfung wurde im Jahr 1796 durchgeführt. Seit der weltweit ersten Impfung gegen Pocken sind in den letzten Jahrhunderten Schutzimpfungen für weitere Infektionskrankheiten entwickelt worden.
Bei der Impfung gibt es zwei Möglichkeiten, den Körper immun gegen eine Krankheit zu machen. Bei der aktiven Immunisierung werden die körpereigenen Abwehrkräfte in Alarmbereitschaft gesetzt. Der geimpften Person werden Erreger in abgeschwächter Form injiziert, die keine schwere Erkrankung auslösen können. Gegen die Erreger entwickelt das Immunsystem Antikörper, die in den meisten Fällen ein Leben lang schützen.
Nicht nur Erreger, sondern auch die passenden Antikörper werden bei der passiven Immunisierung injiziert. Das gesunde Immunsystem des Körpers wird also aktiv bei der Entwicklung passender Antikörper unterstützt. Anders als bei der aktiven Immunisierung schützt dieses Verfahren kein Leben lang. Nach wenigen Wochen bis drei Monaten ist eine erneute Immunisierung erforderlich.

Hightech in der Medizin


Wirksame Impfstoffe gegen mehr als 30 verschiedene Krankheiten hat die moderne Medizin in den letzten Jahrhunderten entwickelt. Mitunter tödlich endende Krankheiten wie Hepatitis A und B, Gelbfieber oder Diphtherie sind mit der richtigen Impfung zu bekämpfen.
Die fortschrittliche Hightech für die Gesundheit kennt vielen Facetten. Abseits der modernen Impfmedizin verlängern immer neue Behandlungsmethoden und Geräte die Lebenserwartung und erhöhen die Lebensqualität. Neurochirurgische Instrumente und Implantate etwa machen aufwendige Operationen in vielen Fällen unnötig. Minimalinvasive Eingriffe sind ein Erfolg des Fortschritts der weltweiten Weiterentwicklung in der Medizin.


Impfungen schützen


Die moderne Medizin forscht aktuell mit Hochdruck an Impfstoffen gegen weitere Infektionskrankheiten, etwa gegen HIV. Schutzimpfungen, und das ist vielen Impfmuffeln häufig nicht bewusst, schützen mehr als nur eine Person.
Impfungen schützen den Geimpften sowie sein gesamtes Umfeld. Sie tragen dazu bei, dass Epidemien sich nicht ausbreiten und Krankheitsverläufe weniger stark verlaufen. Für die öffentliche Gesundheit sind Impfungen von hoher Bedeutung, darauf weist das Bundesministerium für Gesundheit hin. Es hat eine Liste derer Krankheiten herausgegeben, für die eine Schutzimpfung dringend angeraten ist. Die Kosten für die Schutzimpfung werden in den meisten Fällen komplett oder zum großen Teil von den Krankenkassen übernommen.

 

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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