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Schutz vor Heuschnupfen in den eigenen vier Wänden

pixabay / Myriams-Fotos © pixabay / Myriams-Fotos

Schutz vor Heuschnupfen in den eigenen vier Wänden

In der Pollenzeit wird vielen Pollenallergikern wieder das Leben sehr schwer gemacht, da sie mit den typischen Symptomen zu kämpfen haben, beispielsweise juckende und gerötete Augen, Niesattacken, laufende Nase und Atembeschwerden. Laut Schätzungen des Allergie- und Asthmabundes gibt es allein in Deutschland etwa 12 Millionen Menschen, die an Heuschnupfen leiden. Die Pollen gänzlich loszuwerden bzw. zu meiden, ist nahezu unmöglich. Doch es gibt einige Tipps, wie Pollengeplagte zumindest innerhalb ihrer eigenen vier Wände weitestgehend von den Beschwerden verschont bleiben können.

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Pollenfreie Wohnung - gute Tipps

Milliarden Pollen fliegen in der Saison durch die Luft und legen sich überall ab, ebenso in der Wohnung. Der Blütenstaub wird vom Wind rasant durch die Luft getragen. Darüber gelangen sie auch in die eigenen vier Wände. Ein Pollenflugkalender zeigt an, ob derzeit Pollen fliegen, gegen die man allergisch ist. Doch es gibt gute Möglichkeiten, das Zuhause pollenfrei zu bekommen und somit weitestgehend beschwerdefrei zu leben. Eine optimale Möglichkeit ist ein Pollenschutzgitter. Es sorgt dafür, dass bis zu 99% der Pollen draußen bleiben und gleichzeitig schützt es vor Insekten wie Mücken. Das licht- und luftdurchlässige Pollenschutzgewebe ermöglicht eine gute Durchsicht durch das Pollenschutzgitter. Auch Maßanfertigungen sind möglich. Fliegengitter genügen nicht, da die Raster zu groß sind und die Pollen hindurch dringen können. Ist die Allergie stark ausgeprägt, empfiehlt es sich, zusätzlich zum Pollenschutzgitter einen Luftreiniger mit HEPA-Mikrofilter aufzustellen, um Allergene und Feinstaub aus der Wohnung zu verbannen.

Allgemeine Tipps

Lüften ist natürlich unverzichtbar, denn dadurch gelangt Sauerstoff in die Räume und Feuchtigkeit wird in den Außenbereich abgeleitet. Da mit der frischen Luft jedoch auch Pollen ins Haus kommen, ist es wichtig, zur richtigen Tageszeit zu lüften, wenn kein Pollenschutzgitter vorhanden ist. Hierbei ist entscheidend, ob man in der Stadt oder auf dem Land lebt. In ländlichen Gegenden ist die Pollenbelastung insbesondere früh ziemlich hoch, sodass es besser ist, abends von 20 bis 24 Uhr zu lüften. In der Stadt hingegen ist es umgekehrt: Die Pollenkonzentration ist tagsüber hoch. Es empfiehlt sich, morgens von 5 bis 8 Uhr ausgiebig zu lüften. Nachdem es geregnet hat, sind weniger Pollen vorhanden. Daher eignet sich diese Zeit, um an die frische Luft zu gehen. Straßenkleidung sollte nicht im Schlafzimmer gelagert werden, um eine angenehme Nachtruhe zu ermöglichen. Darin sind die Pollen, die sich tagsüber angesammelt haben, zu finden. Kleidung und Bettwäsche sollte häufiger gewaschen, aber keinesfalls im Freien getrocknet werden. Zudem ist es empfehlenswert, vor dem Zubettgehen die Haare zu waschen, denn auch hier sammelt sich der Blütenstaub an und kann die Nachtruhe erheblich stören. Allergiker verzichten im Idealfall auf Teppiche und wischen die Fußböden regelmäßig, um die Pollen aufzufangen. Jalousien sind besser geeignet als Gardinen, an denen Allergene besonders leicht haften.

Zusammenfassung

Im Freien sind Allergiker den Pollen erheblich ausgesetzt. Doch es gibt gute Möglichkeiten, zumindest die Wohnung pollenfrei zu halten. Ein Pollenschutzgitter ist die optimale Wahl, denn es fängt einen Großteil der Allergene vom Außenbereich ab, ohne dass auf das Lüften verzichtet werden muss. Daneben sollten die allgemeinen Tipps beachtet werden, um die Belastung bzw. Pollenkonzentration möglichst gering zu halten.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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