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So nebenbei ein bisschen Cannabis

pixabay / herbalhemp © pixabay / herbalhemp

Man kann reines Marihuana rauchen oder Haschisch konsumieren. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Substanzen in Getränke und Speisen zu mixen und diese somit ein wenig aufzupeppen. Ob exotisch oder traditionell – die Hanfpflanze mit samt ihrer psychedelischen Wirkstoffe verfeinert die unterschiedlichsten Produkte. Dazu gehört nicht nur das aus Cannabis hergestellte Öl, sondern auch alltägliche Speisen und Getränke lassen sich damit anreichern. Mit Cannabis lassen sich auch Getränke zubereiten. Aber Vorsicht: die Wirkstoffe des Hanfs entfalten sich sehr viel intensiver, wenn man sie oral konsumiert, anstatt sie zu rauchen. Als Grundlage für die Getränkezubereitung benötigen Sie Cannabisbutter. Das Öl oder Fett ist dazu da, das THC zu lösen und zu extrahieren. Zu den traditionellen Cannabis-Getränken gehört der Tee mit Marihuana-Knospen und zwei Esslöffeln Cannabisbutter. Auch Wodka und Whisky lassen sich mit den Bestandteilen der Hanfpflanze mixen. Auch Kaffee mit Cannabisbutter gehört zu diesem Trend. Bhang-Lassi ist hingegen ein Joghurt-Getränk, das beim Essen den Speisen die Schärfe nimmt. Getrocknete Cannabis-Blüten oder -Blätter sorgen hier für den gewünschten Kick. Das Getränk ist vor allem bei indischen Festen wie dem Shivaratri und dem Holi beliebt. Aber auch bei einem so scheinbar harmlosen Konsum in Lebensmittel ist Vorsicht geboten.

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Ein bisschen Cannabis – gesund oder gefährlich?

Über den gesundheitlichen Wert der Hanfpflanze streiten sich heute noch die Gelehrten. Fakt ist, dass es sich bei Cannabis um eine der ältesten Nutz-, aber auch Heilpflanzen handelt. Generell birgt das Rauschmittel das Risiko einer Abhängigkeit. Allgemein lindert es diverse Beschwerden und erleichtert kranken Menschen das Leben. Deshalb erhalten einige Patienten in Deutschland eine Ausnahmegenehmigung für den Konsum der Droge. Aus medizinischen Gründen bekommen Menschen mit depressiven Störungen, mit dem Tourette-Syndrom, ADHS, Multiple Sklerose und chronischen Schmerzen Cannabis auf Rezept. Für die Betroffenen sind die Hanf-Präparate ein wahrer Segen und oft die einzige Alternative, um ihr Leben einigermaßen angenehm zu gestalten.

Hanf als Nahrungsmittel immer beliebter

Hanfhaltige Lebens- und Genussmittel erleben mittlerweile einen regelrechten Boom. Cannabis-Produkte zu verzehren, liegt derzeit voll im Trend. Es gibt Hanfbier, Hanfschokolade und Hanfmehl. Wer jetzt meint, das sei illegal, der irrt. Für die Herstellung der genannten Produkte verwendet man den so genannten Nutzhanf. Diese Züchtung enthält nur etwa 0,2 Prozent THC und somit sehr viel weniger als die Pflanzen, die bei der Rauschmittelproduktion Verwendung finden. Der Verzehr der hanfhaltigen Lebensmittel ist deshalb harmlos. Aufgrund des niedrigen THC-Gehalts darf der Nutzhanf auch in Deutschland und anderen EU-Ländern angebaut werden, allerdings unter Überwachung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Dass die Akzeptanz für Cannabis auch hierzulande allmählich steigt, lässt sich kaum leugnen. Man könnte sogar fast meinen, es sei eine wahre Revolution im Gange. Schließlich verstehen viele Menschen nicht, weshalb hier in Deutschland etwas verboten ist, was in den Nachbarländern ohne Probleme konsumiert werden kann. Ein Blick in einen niederländischen Coffeeshop genügt, um festzustellen, dass hierzulande eigentlich viel zu viel Wind um nichts gemacht wird. In einigen US-amerikanischen Bundesstaaten ist der Konsum erlaubt, und einst war die Hanfpflanze auch in Europa weit verbreitet. Früher gehörte der Hanf zu den beliebtesten Feldfrüchten und lieferte hochwertiges Eiweiß und Nahrungsfette. Schließlich war es die sedierende und beruhigende Wirkung der Tetrahydrocannabinoide, des THC, die in den 80er Jahren für ein Verbot des Anbaus sorgte – basierend auf jener Substanz, die bei der Schmerztherapie so sehr geschätzt wird.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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