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Augenlaser-Operationen werden immer beliebter

pixabay / PublicDomainPictures CC0 © pixabay / PublicDomainPictures CC0

Augenlaser-Operationen sind hierzulande gern gesehen, denn sie bieten Betroffenen die Chance, ohne die Hilfe von Brillen oder Kontaktlinsen scharf zu sehen. Mittlerweile setzen jährlich über 120.000 Menschen auf diese Form der Sehschwächen-Korrektur. Aber bei welchen Sehbeschwerden eignen sich diese Operationen und können sie von allen Betroffenen genutzt werden? Gibt es Ausschlüsse oder Risiken? Dieser Artikel beschäftigt sich mit diesen Fragen und klärt auf.

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Was steckt hinter dem LASIK-Verfahren?

Es gibt verschiedenen Operationsverfahren, die Menschen helfen, die Brille oder Kontaktlinsen hinter sich zu lassen. Generell muss schon gesagt werden, dass einzig der behandelnde Arzt das korrekte Verfahren aussuchen kann. Das könnte durchaus das LASIK-Verfahren sein, ein hierzulande sehr gern genutzter Weg der Fehlerkorrektur. Wichtig ist zu wissen, dass LASIK zwar synonym für das Augenlasern genutzt wird, es ist allerdings eine völlig eigenständige Methode:

  • Zweite Generation - das LASIK-Verfahren ist die zweite Generation des Augenlaserns und geht aus dem LASEK, Trans-PRK und hervor. Bei den früheren Methoden wurde einzig die obere Hornhautfläche behandelt, was jedoch eher schmerzhaft war. Das LASIK-Verfahren betrifft die untere Hornhautschicht. Sie ist schmerzunempfindlich. Während der Operation wird diese Schicht abgetrennt, sodass sie mitsamt dem empfindlichen Bereich zur Seite geklappt werden kann. Durch diese freigelegte Stelle können nun die eigentliche Hornhaut und somit die Sehschwäche korrigiert werden.
  • Häufigkeit - mittlerweile wurden mehrere Millionen Operationen nach diesem Prinzip durchgeführt. Rund 90 Prozent der Patienten sind zufrieden.
  • Anwendungsbereiche - diese Methode kann bei vielen Sehschwächen genutzt werden. Bei der Kurzsichtigkeit bis zu -8,0 Dioptrin, bei der Weitsichtigkeit bis zu einem Wert von +3 dpt sowie bei der Hornhautverkrümmung bis zu 5 dpt. Zudem gibt es Grenzbereiche, die über die Werte hinausgehen, bei denen die Möglichkeit der Laserbehandlung unter Umständen besteht.

Das LASIK-Verfahren wurde bereits weiterentwickelt, wobei es auch hier immer noch zu der Klappe, dem Flap kommt. Dieses Verfahren wird gerne als Femto-LASIK bezeichnet. Bei dieser Methode kommen keinerlei Klingen mehr zum Einsatz, der Hornhautdeckel wird also auch mit einem Laser abgetrennt. Die Anwendungsbereiche sind breiter gestreut, sodass auch Kurzsichtigkeiten von -10 dpt, die sonst in den Grenzbereich fallen, korrigiert werden können. 

Was kostet so eine Operation?

Ohne Sehhilfe durch das Leben zu schreiten, ist für viele Menschen ein absoluter Traum. Die Laser-Operation ist somit der Erfüllungsgehilfe, doch kommt diese Operation mit recht hohen Kosten, die je nach Methode und Erkrankung variieren:

  • LASIK - der Preis startet bei ungefähr 850,00 Euro je Auge.
  • Femto-LASIK - die Kosten liegen etwas höher, meist werden mindestens 900,00 Euro je Auge berechnet.
  • Andere Methoden - diese starten durchaus bei 1.500-1.600 Euro aufwärts. Gerade die besonders modernen und neuen Methoden schlagen sich in höheren Preisen nieder.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten aktuell grundsätzlich nicht, sofern die Operation keine absolut medizinische Notwendigkeit darstellt. Private Versicherer ändern ihre Versicherungsverträge mittlerweile und nehmen die OP zumindest teils in die Tarife mit auf. In beiden Bereichen könnten sich jedoch Änderungen ergeben, da längst einige Gerichte die teilweise Kostenerstattung den Krankenkassen auferlegt haben.

Vorteile können diejenigen haben, die eine Brillenversicherung abgeschlossen haben. Denn in einigen Tarifen ist hier schon zumindest eine Bezuschussung der OP inkludiert. Aber wie stehen die Kosten im Vergleich zu üblichen Sehhilfen und lässt es sich bei der Operation sparen?

  • Vergleich – die Augenlaser-Operation ist dazu gedacht, die Sehschwäche dauerhaft zu korrigieren. Natürlich sind Patienten nicht davor gefeilt, an anderen Sehschwächen oder Augenkrankheiten zu erkranken, doch die Hauptschwäche wird dauerhaft abgestellt. Somit fallen auch die regelmäßigen Kosten für Brillen oder Kontaktlinsen nicht mehr an.
  • Sparen – wie bei allen gesundheitlichen Themen gilt, dass sich Patienten im Vorfeld gut informieren sollten. Es gibt durchaus gute Möglichkeiten, niedrigere Preise für die Operation zu zahlen, denn auch im Ausland bieten etliche Augenspezialisten und Augenkliniken die Laser-Operation an. So reisen viele Interessenten beispielsweise zum Augenlasern in die Türkei.

Unabhängig davon, wo sich die Klinik befindet, gilt für alle Patienten, sich die Klinik anzuschauen. Sie sollte erfahren und renommiert sein. Oftmals können Patienten auch online die Erfahrungsberichte anderer Patienten einsehen. Gute Indizien sind mitunter:

  • Vorbesprechung – der Patient wird im Vorfeld aufgeklärt und erhält auch schon eine Beratung, bevor er sich für den eigentlichen Eingriff entscheidet.
  • Behandlung – der Patient wird nicht als »einer von vielen« behandelt, sondern ausreichend aufgeklärt, hat die Möglichkeit, Fragen zu stellen und seine Bedenken oder Ängste zu äußern.

Vorteile und Risiken einer Augenlaserbehandlung

Letztlich handelt es sich auch bei der Augenlaserbehandlung um eine Operation, die freilich mit Risiken einhergeht. Die Vorteile der Behandlung überwiegen die Risiken jedoch zumeist:

  • Schnelle Heilung – meist sehen die Patienten bereits am nächsten Tag wieder sehr gut, die volle Sehfähigkeit ist spätestens nach vierzehn Tagen wiederhergestellt.
  • Kurzer Ausfall – die Operation birgt nur einen kurzen beruflichen Ausfall. Oft können die Patienten schon nach vier Tagen wieder ihrer Tätigkeit nachgehen. Achtung: Je nach Beruf kann es zu Abweichungen kommen.
  • Geringe Schmerzen – die neuen Methoden sind recht schmerzfrei. Auch nach der Operation kommt es nur für wenige Stunden zu leichten Schmerzen.

Und die Risiken? Wie gesagt, kann auch beim Lasern, wie bei jeder Operation, etwas schiefgehen. Das Problem ist nur, dass der Fehler des Arztes oder auch Komplikationen im wahrsten Sinne des Wortes »ins Auge gehen«. Allgemein kann es zu einer Augentrockenheit für einige Monate kommen, es können sich auch Entzündungen bilden, wenn nicht sauber gearbeitet wurde. Zudem schützt die Augenlaser-OP natürlich nicht vor weiteren Augenkrankheiten oder später altersbedingt auftretenden Sehschwächen.

Fazit - eine dauerhafte Alternative zur Brille

Augenlaser-Operationen sind ideale Alternativen zur Brille oder zu Kontaktlinsen. Wenngleich die Kosten auf den ersten Blick hoch erscheinen, so relativieren sie sich, da die ständige Erneuerung von Sehhilfen wegfällt. Zudem ist es durchaus möglich, hochwertige Angebote zu günstigeren Preisen zu finden, gerade dann, wenn sich Patienten auch im Ausland umsehen. Doch trotz all den Pluspunkten darf nicht vergessen werden, dass es sich um eine Operation mit zwar geringen, doch weiterhin vorhandenen Risiken handelt.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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