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Knorpel- oder Meniskusverschleiß im Knie

pixabay / whitesession © pixabay / whitesession

Knorpel- oder Meniskusverschleiß im Knie

Verschleißerscheinungen im Knie zählen zu den am häufigsten vorkommenden orthopädischen Problemen. Das liegt vor allem daran, dass sich die Probleme schleichend und unbemerkt entwickeln und das Knie als das größte Gelenk des menschlichen Körpers ausschließlich von Weichteilen zusammengehalten wird. Zudem ist es tagtäglich Belastungen ausgesetzt, die stellenweise das sechsfache des Körpergewichts übersteigen.

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Knorpel und Meniskus - das Knie im Detail


Das Kniegelenk stellt die Verbindung zwischen Oberschenkel, Kniescheibe und Scheinbein dar und besteht aus zwei Einzelgelenken. Oberschenkel und Kniescheibe werden durch das Kniescheibengelenk oder Femorpatellagelenk verbunden, Oberschenkel und Schienbein vom Kniekehlgelenk oder Femorotibialgelenk.
Die beiden Kreuzbänder sowie das Innen- und Außenband halten diese Gelenkkonstruktion zusammen, zusätzlich dienen Sehnen und Muskel als Stabilisatoren. Zum Schutz sind die Knochen mit einer Knorpelschicht überzogen. Der Knorpel ist 2 bis 8 mm dick, agiert wie ein Stoßdämpfer und verhindert, dass die Bewegungen des Knies schmerzhaft sind. Als Meniskus wird der halbmondförmige Knorpel zwischen dem Oberschenkelknochen und dem Schienbein bezeichnet. Der Mensch verfügt über einen Innen- und Außenmeniskus.

Symptome und Ursachen von Knieschmerzen

Die Ursache für Verschleißerscheinungen im Knie sind vielfältig: Verletzungen, Überlastungen wie durch Übergewicht, Unfälle, degenerative Veränderungen im Alter und Fehlstellungen sind hauptsächlich Schuld an den Schmerzen im Gelenk. Die Knorpelschicht dünnt mit der Zeit immer weiter aus und ist nicht mehr in der Lage, die Bewegungen der Gelenke ausreichend zu puffern.
Bemerkbar machen sich die Verschleißerscheinungen durch Schmerzen. Anfangs treten sie in der Bewegung auf, ist der Verschleiß weiter fortgeschritten, tritt der Schmerz auch in Ruhephasen auf. Bewegungen, bei denen das Knie gebeugt werden muss und größeren Belastungen ausgesetzt ist wie beim Hocken oder Drehen, lassen die Symptome verschlimmern. Eine Versteifung des Knies und knirschende Geräusche sind ebenfalls nicht unüblich.
Übersteigen die Schmerzen ein erträgliches Maß, ist ein Besuch in einer Spezialklinik für das Knie empfehlenswert. Kliniken wie die Orthopädische Chirurgie München sind auf die Sanierung von Verschleißerscheinungen der Knorpel im Knie spezialisiert und hinsichtlich der diversen Behandlungsmethoden auf dem neusten Stand der Medizin.

Behandlungsmöglichen von Knorpel- oder Meniskusverschleiß im Knie

Selbst bei nur geringgradigen Beschwerden im Knie sollte ein Arzt aufgesucht werden. Der Verschleiß am Knorpel ist immer degenerativ und kann vom Körper nicht selbst geheilt werden. Selbst wenn ein operativer Eingriff noch nicht indiziert ist, können Physiotherapie, Reduzierung bestimmter Aktivitäten und gezielte Einnahme von geeigneten Präparaten den Knorpelverschleiß deutlich verlangsamen. Die Nahrungsergänzungsmittel Glucosamin und Hyaluronsäure können stellenweise gute Erfolge erzielen.
Empfohlen wird Betroffenen, neben einem minimal-invasiven Eingriff und anderen nicht-operativen Maßnahmen, darauf zu achten ihr Körpergewicht auf einem Normalzustand zu halten oder gegebenenfalls zu reduzieren, um die Belastungen für das Kniegelenk zu minimieren.
Wer verhindern möchte, dass es zu früh im Leben zu Verschleißerscheinungen im Knie kommt, sollte regelmäßig Sport treiben und auf ausreichend Bewegung achten. Der Knorpel selbst besitzt keine Blutgefäße, Nährstoffe nimmt er über die Gelenkflüssigkeit auf. Diese wird wiederum vom Körper nur produziert, wenn das Gelenk bewegt wird. Grundsätzlich ist bei Knieproblemen angemessene Bewegung wichtig. Die Muskulatur ist in der Lage den Knorpel zu entlasten und unterstützt das gesamte Kniegelenk.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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