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Barrierefreier Urlaub dank Persönlicher Assistenz

pixabay / Free-Photos © pixabay / Free-Photos

Sommer, Sonne, Sonnenschein. Die diesjährige Urlaubssaison ist in vollem Gange. Sei es ein erholsamer Abstecher an die heimische Küste oder ein aufregender Trip in weit entfernte Länder – in ganz Deutschland bereiten sich Reiselustige auf ihren wohlverdienten Sommerurlaub vor. Unter ihnen befinden sich auch zahlreiche Menschen mit Behinderungen, die den Alltag einfach hinter sich und ihre Seele baumeln lassen möchten.

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Was so wunderbar verlockend klingt, ist in vielen Fällen leider immer noch schwerer als gedacht. Gerade bei der Planung von Auslandsreisen kann es sich als wortwörtliche Hürde erweisen, einen komplett barrierefreien Urlaub zu buchen. Auf diese Herausforderungen bietet die Persönliche Assistenz eine raffinierte Lösung.

Individuelle Bedürfnisse – individuelle Begleitung

Viele Menschen mit Behinderung werden von Angehörigen und Freunden im Alltag begleitet. Nicht selten reisen sie auch gemeinsam in den Urlaub, wodurch sich die Frage nach uneingeschränkter Barrierefreiheit so gut wie erübrigt. Doch nicht alle haben die Möglichkeit, sich in der Ferienzeit auf vertraute Hände verlassen zu können. Muss die Wunschreise dadurch gleich ins Wasser fallen? Keineswegs. Mittlerweile gibt es eine Bandbreite an Optionen, um Reisen auch ohne Unterstützung aus dem näheren Lebensumfeld zu bestreiten. Eine davon ist die Persönliche Assistenz.

Die Persönliche Assistenz für Menschen mit Behinderung ist eine besondere Leistung, die von zahlreichen ambulanten Pflegediensten in ganz Deutschland angeboten wird. Hier steht die Selbstbestimmung der Leistungsnehmer an erster Stelle. Deshalb können sie sich ihre eigene Assistenzkraft aussuchen, sie nach eigenen Vorstellungen einarbeiten und nur die Aufgaben zuteilen, bei denen Hilfe erwünscht ist. Auf diese Weise wird die ungebetene Fremdbestimmung durch Dritte schon von Vornherein ausgeschlossen.

Zu einem selbstbestimmten Leben gehört auch die eigenständige Freizeitgestaltung. Darunter fallen nicht nur gelegentliche Ausflüge, sondern auch längere Urlaube. Ob zwischen den Wolkenkratzern New Yorks oder am Strand von Bali – bei der Persönlichen Assistenz können Leistungsnehmer eine eigene Reisebegleitung anfordern, damit sie unterwegs genau die Unterstützung erhalten, die sie benötigen. Während eventuelle Hindernisse nun gemeinsam gemeistert werden können, machen die geteilten Erfahrungen gleich doppelt so viel Spaß.

Unterstützung in allen Lebenslagen

Die Assistenzhilfe deckt ein umfassendes Spektrum an verschiedenen Lebensbereichen ab. Ob mit oder ohne Behinderung, keine Person ist wie die andere. Deshalb werden – über die Reisebegleitung hinaus – individuell anpassbare Assistenzleistungen für unterschiedliche Bedürfnisse offeriert. Sei es bei der Arbeit, im privaten Haushalt, während der Schul- und Studienzeit oder zu anderen Anlässen: Leistungsnehmer legen selbst fest, wann, wie und wo sie Unterstützung benötigen. Und natürlich auch von wem sie diese erhalten.

In diesem Zusammenhang bietet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine ergänzende unabhängige Teilhabeberatung, kurz EUTB, für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige an. Dabei handelt es sich um eine objektive sowie unentgeltliche Beratung rund um die Themen Rehabilitation und Teilhabe. Wenn es um die Persönliche Assistenz oder die Reiseassistenz an sich geht, stehen auch die Anbieter allen Interessenten mit Rat und Tat zur Seite.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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