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Sollte man bei gesteigerter körperlicher Aktivität mehr Kalorien zu sich nehmen?

pixabay / stevepb © pixabay / stevepb

Das Kalorienzählen ist eine der beliebtesten Methoden, um Gewicht zu verlieren. Angespornt von dem Gedanken, abzunehmen und sein körperliches Ideal zu erreichen, versuchen täglich Tausende Deutsche durch das Zählen und die Reduzierung der aufgenommenen Kalorien Gewicht zu verlieren. Dabei ist diese Methode nicht unumstritten. Viele beginnen, häufig im jungen alter getrieben durch die körperliche Ideale, die durch Social Media vermittelt werden, penibel auf jede aufgenommene und verbrannte Kalorie zu achten und können so leicht ihrem Körper schaden. Wer Kalorienzählen als Methode zur Gewichtsreduzierung nutzen will, sollte einiges beachten. Besonders der Zusammenhang des Tagesumsatzes mit körperlicher Aktivität steht hier im Vordergrund.

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Der Tagesbedarf sollte nicht unterschritten werden

Der tägliche Bedarf an Kalorien liegt bei einem erwachsenen Mann zwischen 2000 und 2500 Kilokalorien, während der einer Frau etwa 300 bis 500 kcal darunter liegt. Dieser Wert beschreibt die Mindestanzahl an zugeführten Kalorien, die der Körper benötigt, um normal zu funktionieren. Die Kalorien, die mehr zugeführt werden, lagert der Körper meist in Form von Fett ein, das dann bei Bedarf als Energiequelle genutzt wird. Führt man weniger Kalorien zu sich, greift der Körper allerdings nicht nur die Fettreserven an, um Energie bereitzustellen. Bei einer deutlichen Unterschreitung des Tagesbedarfs kann der Körper im Extremfall Organe und anderes Gewebe nutzen, um die nötige Energie zu gewinnen. So kann eine deutliche und dauerhafte Unterschreitung zu schweren körperlichen Schäden führen.

Meist reicht es mehr Sport zu machen

Körperliche Betätigung kann den Bedarf an Kalorien deutlich erhöhen. Schon bei Menschen, die im Job körperlich aktiv sind, ist dies deutlich nachweisbar. Wer durch Kalorienzählen Gewicht verlieren will, sollte also nicht die zugeführten Kalorien zählen, sondern durch Sport den täglichen Bedarf steigern. So reicht bei gleicher Ernährung häufig eine halbe Stunde Sport am Tag, um schnelle Resultate zu erreichen. Viele sollten sogar, auch mit dem Ziel abzunehmen, bei deutlich gestiegener körperlicher Aktivität die Kalorienzufuhr steigern. Dies hängt natürlich mit der Intensität und Art der Sportart ab. Während Profifußballer etwa 1.000 kcal mehr als Ottonormalverbraucher zu sich nehmen, kommt es bei Profischwimmern in der Trainingsphase auch mal vor, dass er die Fünffache Menge des Tagesbedarfs, also um die 10.000 Kilokalorien am Tag zu sich nimmt.

Nicht jede Kalorie ist als gleichwertig zu betrachten

Nicht nur die Menge der zugeführten Kalorien ist wichtig. Entscheidend sind auch die Lebensmittel, die die Kalorien liefern. So sind 100 kcal Salat natürlich nicht mit 100 kcal Pizza zu vergleichen. Frische Lebensmittel, besonders Obst und Gemüse sind hier immer vorzuziehen. Sie sind gesünder als verarbeitete Lebensmittel und machen meist auch länger satt. Zudem ist die Zusammensetzung der Nahrung wichtig. Die bekannte Ernährungspyramide, die schon in der Grundschule auf dem Lehrplan steht, ist hier eine große Hilfe. Zudem gilt es, das richtige Verhältnis aus Fett, Kohlenhydraten und Eiweiß einzuhalten.

So kann Kalorienzählen ein gutes Hilfsmittel sein, um abzunehmen. Wichtig ist es aber, genug Kalorien in der richtigen Zusammensetzung zu sich zu nehmen. Parallel zur Diät sollte dringend die körperliche Aktivität gesteigert werden. Bei richtiger Anwendung des Kalorienzählens kommt es so häufig vor, dass die Nahrungsaufnahme sogar gesteigert werden kann.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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