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Wie sinnvoll ist eine private Unfallversicherung?

pixabay / stevepb © pixabay / stevepb

Ein umfassender Versicherungsschutz gegen Unfälle ist nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in der Freizeit wichtig. Eine private Unfallversicherung deckt Versicherungsfälle ab, die nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung übernommen werden. Anders als die Kranken- und Rentenversicherung ist die gesetzliche Unfallversicherung allein Sache des Arbeitgebers. Er meldet den Betrieb bei einer Berufsgenossenschaft oder dem zuständigen Unfallversicherungsträger an und zahlt den kompletten Beitrag. Bei Unfällen während der Arbeit sowie auf dem direkten Arbeitsweg sind Arbeitnehmer umfassend über ihren Arbeitgeber abgesichert. Doch wie ist die Situation, wenn sich ein Unfall in der Freizeit oder im Urlaub ereignet? In solch einem Fall greift die berufliche Unfallversicherung nämlich nicht. Aus diesem Grund ist eine zusätzliche private Unfallversicherung sinnvoll.

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Versicherungsschutz am Arbeitsplatz durch gesetzliche Unfallversicherung

Unfälle am Arbeitsplatz sind von der gesetzlichen Unfallversicherung, kurz DGUV, abgedeckt. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auch auf berufsbedingte Krankheiten sowie Unfälle, die auf Dienstreisen und Dienstwegen passieren. Ebenfalls von der DGUV abgedeckt sind Unfälle, die bei der Instandhaltung von Arbeitsgeräten, der Teilnahme am Betriebssport oder während Betriebsausflügen und -feiern passieren. 876.952 meldepflichtige Unfälle verzeichnet die DGVU in ihrer vorläufigen Jahresbilanz für 2018. Die DGUV berücksichtigt in dieser Statistik jedoch nur Unfälle, die zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen führten, weswegen von einer höheren Fallzahl auszugehen ist.

Warum die private Unfallversicherung wichtig ist

Nicht nur am Arbeitsplatz, auch in der Freizeit passieren Unfälle. Unfälle nach Feierabend sind häufiger, als man denkt: Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) schätzt in ihrer Unfallstatistik aus dem Jahr 2015, dass sich jedes Jahr rund sieben Millionen Unfälle in der eigenen Wohnung oder in der Freizeit ereignen. Viele unterschätzen die Gefahr von Haushaltsunfällen, obwohl im Ernstfall Invalidität und hohe Kosten drohen. Die Absicherung durch eine private Unfallversicherung ist für einige Personengruppen besonders sinnvoll, etwa für Selbstständige, die nicht über einen Arbeitgeber versichert sind. Auch für Hausfrauen und -männer sowie Kinder, die keine Kindertagesstätte oder Schule besuchen, ist ein privater Unfallschutz sinnvoll. Sie werden von der gesetzlichen Unfallversicherung nämlich nicht erfasst. Private Unfallversicherungen leisten – anders als gesetzliche – zudem bereits bei niedrigen Invaliditätsgraden. Die für den entsprechenden Fall vorgesehene Versicherungssumme wird entweder als Einmalsumme ausgezahlt oder der Versicherte erhält eine lebenslange monatliche Rente.

Leistungen der privaten Unfallversicherung

Dieser Artikel der CosmosDirekt erklärt ausführlich, auf welche Leistungen bei der Suche nach einer privaten Unfallversicherung zu achten ist und anhand welcher Kriterien sich verschiedene Anbieter sinnvoll vergleichen lassen. Policen, die einen weltweiten Schutz bieten, sind beispielsweise besonders empfehlenswert, denn sie decken auch Unfälle ab, die während eines Aufenthalts im Ausland passieren. Inwiefern optionale Leistungen wie Bergungskosten oder Überführungskosten sinnvoll sind, ist von den persönlichen Lebensumständen und dem individuellen Sicherheitsbedürfnis abhängig. Worauf jedoch unbedingt zu achten ist, ist eine ausreichend hohe Versicherungssumme; Experten empfehlen das 5- bis 6-Fache des eigenen Jahreseinkommens.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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