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Worauf man als Allergiker bei Bettzeug achten muss

pixabay / cenczi © pixabay / cenczi

Bettwäsche für Allergiker: so schlafen Sie beschwerdefrei

Wir lieben unser Bett kuschelig und warm, doch Allergiker leiden vor allem in der Nacht häufiger unter Allergiebeschwerden wie juckenden Augen, Atemwegsbeschwerden oder einer laufenden Nase. Die Hausstaubmilbenallergie ist weit verbreitet, dabei sind es nicht die Milben selbst, auf die Allergiker reagieren. Der Kot der Milben verursacht die allergischen Beschwerden.
Milben fühlen sich in unseren kuscheligen und warmen Betten leider sehr wohl. Um sich zu vermehren, brauchen sie Wärme und Feuchtigkeit. Allergiker müssen bei der Auswahl ihrer Bettwäsche daher auf einige Aspekte achten.
Diese Materialien sind für Allergiker ideal
Allergiker sollten darauf achten, dass das Bettzeug atmungsaktiv ist. Es sollte auch nicht zu warm sein, damit die Schweißbildung im Schlaf reduziert wird. Ideal ist Bettwäsche aus Naturmaterialien wie Baumwolle oder Leinen. Synthetische Materialien fördern das nächtliche Schwitzen und sollten daher vermieden werden. Doch es gibt einen weiteren Aspekt, auf den Sie beim Kauf von Bettzeug unbedingt achten sollten: Die Bettgarnitur sollte heiß gewaschen werden dürfen.

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Hausstaubmilben sterben bei 60 Grad

Hausstaubmilben sterben bei etwa 60 Grad, das bedeutet, dass das Bettzeug regelmäßig bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden sollte. Das ist leider nicht mit jedem Material möglich, Seidenbettwäsche ist für Allergiker beispielsweise ungeeignet. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf die Waschanleitung, nur wenn die Bettwäsche auch problemlos bei 60 Grad oder mehr gewaschen werden kann, ist sie zu empfehlen. Hochwertige Bettwäsche übersteht auch häufiges Waschen bei hohen Temperaturen in der Regel gut.
Grundsätzlich sollten Allergiker ihre Bettbezüge häufiger wechseln als andere Menschen, um die Ausbreitung der Milben zu verhindern. Sogenannte Milbenbezüge verhindern außerdem die Ausbreitung von Milben in der Bettdecke und der Matratze.

Diese Eigenschaften sollten die Bettbezüge aufweisen:

atmungsaktiv
aus Baumwolle oder Leinen
bei mindestens 60° waschbar
nicht zu dick, um nächtliches Schwitzen zu verhindern
keine Synthetik Faser

 

Encasings - milbendichte Zwischenbezüge für Allergiker

Für Allergiker gibt es spezielle milbendichte Bezüge, sogenannte Encasings. Sie werden über die Matratze, über die Bettdecke und über das Kissen gezogen. Über den Zwischenbezug kommt dann die eigentliche, dekorative Bettwäsche. Encasings verhindern einerseits, dass Milben aus der Matratze oder dem Kopfkissen nach außen wandern können, andererseits verhindern sie auch das Eindringen der Tierchen. Wird der Milbenbezug von Anfang an auf ein neues Kissen oder eine neue Matratze gezogen, können die Allergieauslöser sich gar nicht erst ausbreiten. Milbenbezüge sind grundsätzlich empfehlenswert, vor allem aber bei Kissen und Bettdecken mit Federfüllung, da diese nicht heiß gewaschen werden können. Auf einen milbendichten Matratzenüberzug sollten Allergiker nicht verzichten.
Encasings gibt es von verschiedenen Herstellern, die Produkte erfüllen zwar alle ihren Zweck, einige sind aber nicht so bequem. Sie verursachen beispielsweise Geräusche (ein leises Rascheln), das den Schlaf stören kann. Beim Kauf sollten Sie auf diesen Aspekt achten.

Fazit: Für Allergiker ist es vor allem wichtig, Bettzeug zu verwenden, dass sich bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine waschen lässt. Denn die Hitze tötet die Milben und verhindert die Ausbreitung. Darüber hinaus sollten atmungsaktive Materialien wie Baumwolle oder Leinen bevorzugt werden. Synthetische Fasern sind nicht geeignet, da sie das nächtliche Schwitzen fördern. Zusätzlich sollten Ecasings zum Schutz von Matratze, Bettdecke und Kissen verwendet werden.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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