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Was hilft bei einer Blasenentzündung?

pixabay / derneuemann CC0 © pixabay / derneuemann CC0

Wenn es beim Wasserlassen schmerzt und man ungewöhnlich häufig zur Toilette muss, kann eine Blasenentzündung dahinterstecken. Besonders häufig sind Frauen betroffen. Je nach Schwere und Ursache der Entzündung kann der Arzt Antibiotika verschreiben – jedoch müssen diese nicht in jedem Fall die erste Wahl sein. Welche sanfteren Mittel ebenfalls lindernd wirken können und mit welchen vorbeugenden Maßnahmen sich eine Blasenentzündung vielleicht sogar verhindern lässt, verrät dieser Artikel.

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Tipps für die Erste Hilfe zu Hause

Wer bemerkt, dass sich eine Blasenentzündung anbahnt, kann zunächst versuchen, dieser mit einfachen Hausmitteln entgegenzuwirken. Denn wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung herausgefunden hat, heilt eine Blasenentzündung bei zwei von drei Frauen ganz ohne ein Antibiotikum wieder ab.

Wichtig ist in erster Linie, viel zu trinken, um Krankheitserreger aus den Harnwegen herauszuspülen. Am besten eignen sich Wasser, Kräutertee oder spezieller Blasen- und Nierentee aus dem Drogeriemarkt beziehungsweise der Apotheke. Gehen Unterleibsschmerzen mit der Blasenentzündung einher, kann eine Wärmflasche wohltuend wirken. Generell empfiehlt es sich, dem Körper ausreichend Ruhe zu gönnen und vor allem den Unterleib stets warm zu halten.

Mit einer Blasenentzündung geht meist ein häufiger, starker Harndrang einher. Wer befürchtet, dass dieser sich unterwegs bemerkbar machen könnte, kann spezielle Slipeinlagen nutzen, die im Fall der Fälle Sicherheit bieten. Es gibt sie in verschiedenen Saugstärken und Größen.

Doch Achtung: Gehen die Beschwerden nach einigen Tagen nicht zurück oder werden sogar schlimmer, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden – etwa, wenn Blut im Urin zu sehen ist oder Fieber auftritt. Mit einer entsprechenden medikamentösen Behandlung lässt sich in der Regel verhindern, dass sich die Entzündung auf weitere Organe ausbreitet – etwa in Form einer Nierenbeckenentzündung.

Vorbeugende Maßnahmen

Wer zu Blasenentzündungen neigt, sollte nicht nur in einer akuten Phase, sondern auch in der beschwerdefreien Zeit gut auf seine Gesundheit achtgeben – so lassen sich weitere Entzündungen im besten Fall verhindern. Zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen gehört es, eine Unterkühlung zu vermeiden. Füße, Unterleib und Rücken sollten immer warm sein. Wer beispielsweise kalte Füße hat, riskiert schnell einen Infekt – sei es eine Erkältung oder Blasenentzündung.

Zudem ist es wichtig, bereits vorbeugend viel zu trinken, damit Bakterien gar nicht erst die Möglichkeit haben, sich in den Harnwegen festzusetzen. Wer ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, muss regelmäßig zur Toilette – das ist ganz normal und auch notwendig: Wer das Trinken vergisst und kaum Wasser lassen muss, riskiert, dass sich Keime in der Blase sammeln. Dasselbe gilt, wenn man den Urin einhält.

Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Saunabesuche können das Immunsystem stärken. Darüber hinaus ist es wichtig, den Intimbereich regelmäßig mit speziellen sanften Waschlotionen zu reinigen, denn bereits handelsübliche Duschgele, die für den Rest des Körpers gut geeignet sind, können das Milieu des empfindlichen Intimbereichs durcheinanderbringen.

Ferner kann auch die Wahl des Verhütungsmittels eine entscheidende Rolle dabei spielen, ob es zu einer Blasenentzündung kommt. Kondome können Bakterien bis zu einem gewissen Grad von den Harnwegen fernhalten. Frauen, die zu Blasenentzündungen neigen, sollten nach dem Geschlechtsverkehr Wasser lassen. Die Entleerung der Blase spült Keime sofort wieder heraus.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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