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Reizhusten - was hilft?

pixabay / nastya_gepp © pixabay / nastya_gepp

Reizhusten ist ein unangenehmer Begleiter. Tagsüber raubt er einem den Nerv und nachts den wohlverdienten Schlaf. Doch nicht nur der Leidtragende, auch seine Umwelt empfindet die Geräusche auf Dauer lästig. Was also können Betroffene tun, den Husten schnellstens wieder loszuwerden? Wie sollten sie sich selbst kurieren und ab wann einen Arzt aufzusuchen?

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Reizhusten kann viele Ursachen haben

Wenn jemand im Hals bzw. Rachenraum etwas Unangenehmes spürt, daraufhin immer wieder hustet und keine Erlösung findet, sprechen Ärzten von einem typischen Reizhusten. Er manifestiert sich in wiederkehrenden lauten, bellenden Geräuschen und vor allem: Er bleibt trocken. Meist ist er der Vorbote von Infektionskrankheiten, wie einer Erkältung oder Bronchitis. Deren Erreger besetzen die oberen Atemwege, den Nasen- und Rachenraum, um ihr Werk zu beginnen. Der Körper ist irritiert, will die Eindringlinge loswerden und reagiert mit Hustenreflexen. Dabei handelt es sich um einen normalen Vorgang, der in seiner zweiten, der "produktiven Phase" in einen Husten mit Schleimauswurf übergeht. Die schädlichen Bakterien werden sozusagen herausgespült und die Krankheit / der Husten klingt sukzessive ab. Allerdings können andere Auslöser gleichfalls einen Reizhusten verursachen. So zum Beispiel Schadstoffe wie Zigarettenrauch, Staub und Chemikalien. Manchmal handelt es sich auch um Überlastungen, die häufig bei Vielsprechern und Sängern auftreten. Nicht selten sogar um psychische Probleme, oder es stecken ernstere Krankheiten, wie Bronchialasthma, Kehlkopf- bzw. Lungen- und Luftröhrenentzündungen dahinter.

Reizhusten - oft helfen altbewährte Hausmittel

Zur Linderung der Beschwerden bei trockenem Husten gibt es eine ganze Reihe von Mitteln, die der Betreffende ohne größeren Aufwand zu Hause anwenden kann. Um Reizungen der Atemwege sowie der Austrocknung von Schleimhäuten entgegenzuwirken, sollte er beispielsweise viel warmen Ingwer- und Kamillentee oder Milch mit Honig trinken. Auch heiße Dämpfe mit Zugabe von Thymian und Kamille sind empfehlenswert. Tief einatmend inhaliert, wirken sie beruhigend auf die Bronchien und vermindern so den Hustenreiz. Wichtig erscheint das vor allem hinsichtlich eines gesunden Schlafes, der ja bekanntlich Krankheitserreger aus dem Körper vertreibt. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich die Einnahme von hustenstillenden Mitteln. Insbesondere bei Kindern werden sie gern angewandt. Unternehmen wie Phytohustil bieten hierzu eine ganze Reihe Präparate in Form von Pastillen und Sirup an. Die Kleinen nehmen die Medikamente aufgrund ihres angenehmen Geschmacks bereitwillig ein. Außerdem regen sie den Speichelfluss an und sorgen auf diese Weise für zusätzliche Befeuchtung des Mund- und Rachenraumes. Und wem das alles nicht genügt, der kann ja einmal in Omas Erfahrungsschatz kramen und sich zum Beispiel einen krampf- und schleimlösenden Brustwickel mit Quark auflegen.

Im Zweifelsfall - Arzt aufsuchen

Helfen alle Hausmittel nichts, ist ein Besuch beim Arzt dringend angeraten. Besonders, wenn der Reizhusten über eine Woche hinaus anhält oder mit Fieber, blutigem Auswurf sowie Schmerzen einhergeht. Der erste Ansprechpartner sollte dabei immer der Hausarzt sein. Er wird Lunge und Bronchien gründlich abhören und kann einen Abstrich vom Hals- und Rachenraum nehmen. Stellt das Labor Keime fest, ist eine gezielte Behandlung mit Medikamenten möglich. Im Zweifelsfall, wenn keine Erkältung bzw. kein grippaler Infekt vorliegt, sollten Fachärzte für HNO, Lungenheilkunde oder sogar Kardiologen hinzugezogen werden. Neben ernsthaften Lungen- und chronischen Atemwegserkrankungen sind nämlich Herzprobleme nicht selten die Ursache von andauerndem Reizhusten.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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