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Richtiger Umgang mit Diabetes bei Kindern

pixabay / Myriams-Foto CC0 © pixabay / Myriams-Foto CC0

Immer mehr Kinder leiden an Diabetes Typ 1 – allein in Deutschland erkranken jährlich 3.000 Kinder unter 18 Jahren an der Stoffwechselerkrankung. Die Diagnose ist für alle Familienmitglieder erst einmal ein großer Schock. Schließlich erfordert diese Erkrankung ständige Kontrolle. Doch in der Behandlung hat sich viel getan, es gibt neue Möglichkeiten und Ärzte passen die Therapie individuell an die kleinen Patienten an. Bei Diabetes Typ 1 leidet das erkrankte Kind an einem absoluten Insulinmangel. Dieser tritt auf, weil das Immunsystem die Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört, sodass sie nur noch wenig bis gar kein Insulin mehr freisetzen können. Doch ohne Insulin kann der Körper die aufgenommene Nahrung nicht richtig verwerten. An Diabetes 1 erkrankte Personen müssen sich täglich Insulin spritzen, um sich vor starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels und Beschwerden durch Über- oder Unterzuckerung zu schützen. Doch oft bleibt die Krankheit zunächst unentdeckt, da die Symptome nicht immer direkt mit Diabetes in Zusammenhang gebracht werden. Die Beschwerden des Diabetes Typ 1 können sich bei Kindern schon innerhalb weniger Wochen entwickeln. Sobald Eltern schon mindestens eines der folgenden Symptome bei ihrem Kind bemerken, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen:

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  • extremer Durst, hohe Trinkmengen von mehreren Litern täglich
  • häufiges Wasserlassen, manchmal einhergehend mit nächtlichem Einnässen
  • trockene Haut
  • Bauchschmerzen
  • Unkonzentriertheit, Müdigkeit, schnelle Gereiztheit
  • Gewichtsverlust trotz verstärktem Hunger und Nahrungsaufnahme
  • erhöhte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten

Allerdings ist die Krankheit meist schon fortgeschritten, sobald diese Symptome auftreten. Ärzte empfehlen daher einen Früherkennungstest. Hierfür entnimmt der Kinderarzt Blut, um die sogenannten Insel-Antikörper zu bestimmen. So kann die Stoffwechselerkrankung schon erkannt werden, bevor die ersten Symptome auftreten. Die Diagnose, dass das eigene Kind bereits in jungen Jahren an Diabetes erkrankt ist, verunsichert viele Eltern. In dieser Situation hilft es, sich über alles zu informieren. Dabei gilt es, nur seriöse Quellen zurate zu ziehen. Foren dienen dem Austausch unter Betroffenen, doch für medizinische Meinungen sind Experten wie der behandelnde Arzt die beste Adresse. Seriöse Ratgeberseiten wie diabetes.help können zusätzlich als Informationsquelle dienen. Zwar ist Diabetes Typ 1 nicht heilbar, aber es ist möglich, den Alltag fast ganz normal zu gestalten. Heutzutage ist die Therapie mit Insulin relativ flexibel. Nichtsdestotrotz ist sie mit Aufwand und Sorgfalt verbunden, da Medikamente und Spritzen regelmäßig angewendet werden müssen. Geschieht dies nicht, kann das auf lange Sicht ernsthafte gesundheitliche Folgen bedeuten. Eltern, die sich mit der Situation überfordert fühlen, sollten an Diabetesschulungen teilnehmen, von denen sowohl das betroffene Kind als auch die Eltern profitieren. Hier lernen alle Beteiligten den richtigen Umgang mit der Erkrankung und wie sie die Therapie in den Alltag integrieren. Das Kind erfährt, wie es selbstständig mit der Krankheit umgeht, ohne damit überlastet zu werden.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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