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Häufige Krankheiten der Haut

pixabay / panajiotis © pixabay / panajiotis

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und sie ist nicht einfach zu verstehen. Es gibt viele Krankheiten der Haut, doch nicht immer ist wie im Fall einer UV Schädigung klar, was sie eigentlich auslöst. Eines haben jedoch alle Hautkrankheiten gemeinsam: Sie wirken sich schädigend auf die Psyche des Menschen aus, der mit ihnen umgehen muss. Ist die Haut im Gesicht und an den Händen betroffen, wie es oft der Fall ist, dann führen solche Erkrankungen im schlimmsten Fall bis in die soziale Isolation. Denn jeder kann sehen, dass mit dem Betroffenen „etwas nicht stimmt“, der sich für diesen Umstand schämt und versucht, ihn zu verbergen. Das funktioniert in der Regel jedoch nicht. Deckt man die Haut etwa durch Schminke ab, was ohnehin nicht immer gelingt, dann kann das die Symptome häufig noch verschlimmern. Denn unter einer abdeckenden Schicht kann die Haut nicht atmen.

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Die Haut ist ein Mysterium

Auf die Gesundheit der Haut haben zahlreiche Faktoren einen Einfluss. Einerseits sind es die Hormone, die sich kaum beeinflussen lassen. Nicht nur im Jugendalter haben sie eine direkte Wirkung auf das Aussehen der Haut oder begünstigen verschiedene Krankheiten. Die Hormone sind auch im Alter Schwankungen unterworfen, die auf die Haut wirken können. Andererseits sind es häufig psychische Faktoren, die sich direkt auf dem größten Organ des Menschen abzeichnen. Viele Hauterkrankungen treten in Schüben auf, die nicht selten durch Stress oder andere psychische Faktoren ausgelöst werden können. Nicht zuletzt hat auch die Lebensweise einen großen Einfluss auf die Haut. Der Missbrauch von Genussgiften, eine schlechte Ernährung, nicht ausreichender Schlaf – all das kann in Hauterkrankungen münden.

Nicht zu vergessen sind jedoch die zahlreichen Betroffenen, die einfach nicht wissen, warum ihre Haut ihnen Probleme macht. Sie leben gesund, rauchen nicht, gehen nicht übermäßig in die Sonne und haben dennoch mit schlechter Haut zu kämpfen. Ihnen bleibt nur, die Beschwerden so gut es geht, zu lindern.


Das sind die häufigsten Dermatosen

Akne:

Die Akne äußert sich durch Pickel, Mitesser und Pusteln der Haut, die durch eine Entzündung der Talgdrüsen hervorgerufen werden. Meistens tritt sie im Jugendalter auf und wird durch hormonelle Umstellungen verursacht. Doch auch im mittleren Lebensalter kann noch Akne auftreten. Die Bekämpfung ist recht schwierig, meistens kann man nur abwarten und die Haut gut reinigen und pflegen. Auch die Gabe von hormonellen Präparaten kann eine Lösung sein.

Rosacea:

Rosacea ist eine entzündliche Erkrankung der Haut, die sich durch Rötungen und Juckreiz, im fortgeschrittenen Stadium auch durch Pusteln bemerkbar macht. Sie tritt, wie viele andere Hauterkrankungen, in Schüben auf, wobei die Symptome meist mit jedem neuen Schub etwas schlimmer sind. Betroffen sind deutlich öfter Frauen als Männer, insgesamt gibt es in Deutschland rund 4 Millionen Menschen mit Rosacea. Die Auslöser können neben psychischem Stress unter anderem auch lange Sonnenbäder, Hitze oder Alkohol und Nikotin sein. Einen Behandlungsplan erarbeitet man am besten zusammen mit einem Hautarzt. Je früher man sich an den Arzt wendet, umso größer sind die Chancen auf Heilung bzw. auf nur milde Verläufe, wenn ein Schub kommt.

Nesselsucht:

Bei der Nesselsucht entstehen auf der Haut juckende Quaddeln. Dieser Ausschlag sieht gefährlicher aus, als er ist, kann jedoch zu erheblichen Einschränkungen führen. Die Nesselsucht ist zwar nicht ansteckend, kann jedoch durch Viren und Bakterien ausgelöst werden. Diese können natürlich von Mensch zu Mensch übertragen werden. Weitere Auslöser können bestimmte Nahrungsmittel, Wärme oder Kälte, Licht, Druck oder seelische Faktoren sein. Oft bleibt die Ursache für die immer wieder auftauchenden Quaddeln jedoch im Dunklen, sodass sich die Behandlung auf die Linderung der Symptome beschränkt. Manchmal heilt sich der Körper auf wundersame Weise wie von selbst.

Infektionen:

Infektionen der Haut haben zwar einen äußeren Auslöser, doch auch hier spielen psychische und andere persönliche Faktoren eine große Rolle. Das Immunsystem des Körpers wird andauernd mit „Angriffen“ von außen konfrontiert, die in den meisten Fällen und bei einer funktionierenden Abwehr jedoch keine Chance haben, die Barrieren des Körpers zu durchbrechen. Ist man jedoch sehr im Stress oder hat bereits mit einer vorhandenen Erkrankung zu kämpfen, dann können Pilze, Viren und Bakterien in den Körper eindringen. Dann kommt es zum Beispiel zu Fußpilz, der extrem hartnäckig sein kann, zu viral bedingten Warzen oder zu durch Bakterien ausgelöste Eiterflechten.

Neurodermitis:

Neurodermitis ist eine der Erkrankungen, die bereits kleinste Kinder betreffen kann. Die Haut wird dabei schuppig und rot, wobei verschiedene Körperstellen betroffen sein können. Im schlimmsten Fall ist es der ganze Körper. Neurodermitis erzeugt einen unerträglichen Juckreiz. Ihre Ursache liegt in einer übertriebenen Abwehrreaktion des Körpers. Bei schlimmen Schüben verschreibt der Arzt Salben mit Kortison. Dieses lässt die Haut jedoch dünner werden und hat noch andere Nebenwirkungen. Wer einmal Neurodermitis hatte, der wird meist sein Leben lang von der Krankheit begleitet. Sie muss jedoch nicht ausbrechen! Ein Leben in Balance ohne zu viel Stress kann dabei helfen, die Krankheit in Schach zu halten.

Schuppenflechte:

Im Gegensatz zur Neurodermitis tritt die Schuppenflechte meist zuerst im Teenageralter oder im sogar im mittleren Lebensalter auf. Auch dabei handelt es sich um eine übersteigerte Abwehr des Körpers. Es gibt verschiedene Therapieformen, Salben oder Cremes. Stress wirkt auch hier kontraproduktiv.

Wer unter einer Hauterkrankung leidet, sollte seinen Arzt zurate ziehen. Symptome der Haut können auch ein Hinweis auf eine andere Krankheit sein und sollten in Augenschein genommen und behandelt werden.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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