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Was passiert bei einer Eigenbluttherapie?

pixabay / qimono © pixabay / qimono

Das Blut wird seit Urzeiten als „Urquell des Lebens“ bezeichnet. Und seine lebensspendende Kraft wird genauso lange als Heil- und Stärkungsmittel verwendet. Dies funktioniert bis heute sehr gut, weil im Blut viele wichtige Informationen eingebunden sind.

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Das aus der Armvene entnommene Blut wird entsprechend der vorliegenden Krankheit aufgearbeitet und reinjiziert. Eine Anreicherung kann mit homöopathischen Substanzen und auch mit Sauerstoff plus Ozon erfolgen. In jedem Fall ist eine Eigenbluttherapie eine Reiz- und Umstimmungstherapie. Das heißt anders ausgedrückt: Der Körper wird dazu angeregt, die Selbstregulation, die Selbstheilung, wieder in Gang zu setzen.

Das reinjizierte Blut (z. B in den Gesäßmuskel) wird vom Immunsystem als Fremdkörper erkannt. Aufgrund dessen begeben sich die körpereigenen Abwehrzellen zur Re-Injektionsstelle und bauen das Eigenblut ab. Erkenntnis daraus: Das Immunsystem wird durch eine Eigenbluttherapie zur Aktivität herausgefordert. Diese Störung in Form eines Fremdkörpers (das reinjizierte Eigenblut) meldet das Immunsystem weiter. Das Blut wird zu einem Reizauslöser, der weitere Abwehrzellen aktiviert. Dabei wird zugleich das immunologische Gedächtnis angesprochen.

Das Immunsystem ist zudem in der Lage, sich diese Fremdstoffe zu merken und wird bei einem erneuten Eindringen wieder aktiv. Sogleich werden im Körper die eigenen Erinnerungsbilder aufgeweckt. Damit hat das Immunsystem im Blut seinen Informationsträger gefunden. Dies verbessert letztlich die Abwehrreaktion.

Weil chronische Krankheitsprozesse eventuell in den Akutzustand zurückgeführt werden, kann es zu einer Erstverschlechterung kommen, was aber den gewünschten Heilungsprozess erstens einleitet und dann auch beschleunigen kann. Es ist also nichts Negatives, wenn Fieber auftritt oder sich ein Gefühl von Schlappheit und Abgeschlagenheit einstellt.

Die je nach Krankheitsbild erforderlichen Wiederholungen führen zu gleichbleibenden Reizwiederholungen betreffend das Immunsystem. Alles, was vorher bereits im Vorfeld an Informationen ablief, ist auch im Blut gespeichert. Dadurch treffen die körpereigenen Abwehrkräfte immer wieder auf eine veränderte Situation im Vergleich zu vorher.

Insgesamt betrachtet führt eine Eigenbluttherapie auch zu einer erhöhten Sauerstoffsättigung des Körpers. Dadurch werden die Zellen animiert, die Energieproduktion vermehrt zu aktivieren. Dafür ist Sauerstoff nötig, weil ohne diesen kein ATP, keine Energie, produziert werden kann. Dann wird noch Ozon dem Sauerstoff-Blut-Gemisch beigefügt, damit sich der Sauerstoff besser mit dem Blut verbinden kann. Durch diese Beimischung wird das Blut, das wieder reinjiziert wird, etwas heller. Zugleich werden auf diese Weise die virushemmenden Eigenschaften genutzt. Es kann also gesagt werden, dass dem Körper mit einer Eigenbluttherapie verdeutlicht wird, wer einerseits zu seinen Freunden und andererseits zu seinen Feinden gehört, die er bekämpfen muss.

Was passiert im Körper, wenn das Blut für eine Eigenbluttherapie mit Naturpräparaten angereichert wird?

Wenn die Blutzellen nach der Injektion von Eigenblut zerfallen, werden die dabei freigesetzten Trümmer der Eiweißmoleküle zusammen mit der gesamten Immunabwehr aktiviert. Es werden von der Immunabwehr aber nicht nur die Reste der injizierten Blutzellen, sondern auch Krankheitserreger und entzündliche Abfälle (z. B. bei Rheuma, Gicht, Arthrose etc.) beseitigt.

Wird das Blut homöopathisiert, erfolgt die Anregung des Immunsystems energetisch. Möglich ist zum Beispiel die Zugabe von homöopathischen Pilzpräparaten nach Professor Enderlein. Bakterienzubereitungen aus dem Bereich der Homotoxikologie nach Dr. Reckeweg regen das Immunsystem zusätzlich sehr gezielt an.

Als Weiterentwicklung gilt die fotobiologische Eigenbluttherapie.

Hierbei wird das Blut vor der Reinjektion mit UV-Licht bestrahlt. Im Blut entstehen durch die UV-Bestrahlung freie Sauerstoffradikale in fein dosierten Mengen. Diese schädigen in großen Mengen die Zellen. Es ist aber bekannt, dass die UVB nur so viele Radikale freisetzt, dass die Menge zur Aktivierung eines zelleigenen Abwehrsystems ausreicht. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang die Radikalfänger-Enzyme Superoxiddismutase und Katalase.

Der von der UV-Bestrahlung ausgehende sanfte Reiz wird vom Körper mit der Aktivierung der Selbstheilungskräfte beantwortet.

Welche Verbesserungen können nach einer Eigenbluttherapie eintreten?

Das physische und auch psychische Allgemeinbefinden kann sich verbessern. Dies gilt auch für leicht depressive Zustände.

Da verwundert es nicht, dass auch die allgemeine Kräftigung und Vitalisierung erfolgreich verläuft. Es wird von Patienten über einen erholsameren Schlaf, einen gesteigerten Appetit und ein Mehr an Wohlbefinden berichtet. Patienten, die unter chronischen Erkrankungen leiden berichten zudem, dass die Einnahme von Medikamenten, und dazu zählt auch Kortison, herabgesetzt werden konnte. In Bezug auf chronische Gelenkerkrankungen bzw. offene oder geschlossene Sportverletzung wird über Erfolge berichtet, die von Schmerzlinderung über bessere Heilungsverläufe bis hin zu einer gesteigerten Beweglichkeit reichen.

Zur Beantwortung der Frage: „Was passiert bei einer Eigenbluttherapie?“ gehört auch darzulegen, welche Risiken bestehen können.

Neben dem allgemeinen Infektionsrisiko kann es bei einer Blutgerinnungsstörung eventuell zu Blutergüssen oder Abszessen kommen.

Im Zusammenhang mit Unverträglichkeiten kann es zu Nesselausschlag, Schwindel, Kopfschmerzen, Herzrasen, hohem Fieber, Embolien oder schlimmstenfalls zu einer Blutvergiftung kommen.

Besteht eine Überempfindlichkeit im Zusammenhang mit einem homöopathisierten Zusatz besteht die Gefahr eines allergischen Schocks.

Zusammenfassung:

Die Wirkung ist also in zwei Schritte zu unterteilen:

  1. Die Immunabwehr wird stimuliert, weil die im Blut enthaltenen Toxine und Antigene, die Bestandteile von Krankheitserregern sind, sowie die Antikörper das Immunsystem zwingen, aktiv zu werden, damit vermeintliche Feinde vernichtet werden können.
  2. Das vegetative Nervensystem wird harmonisiert. Das Nervensystem, das aus einem aktivierenden Nerv, dem Sympatikus, und einem Nerv, der für die Erholung verantwortlich zeichnet und als Vagus-Nerv bezeichnet wird, ist für die Regelung aller Körperfunktionen zuständig. Diese beiden Bereiche des gesamten Nervensystems werden durch Eigenblutbehandlungen wieder ins Gleichgewicht gebracht. So können die überschießenden Reaktionen gedämpft und zu träge Reaktionen wieder aktiviert werden. Dieses Zusammenspiel ermöglicht die nachweisbaren Heilungsverläufe.

Damit erklärt sich auch, dass wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte, dass sich nach einer Eigenblutbehandlung die Anzahl der Leukozyten (Immunzellen) und Antikörper erhöht.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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