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Nicht krankenversichert – was nun?

pixabay / stevepb © pixabay / stevepb

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass wirklich niemand vor plötzlicher und unerwarteter Krankheit gefeit ist. Selbst Menschen, die heute noch fest und gesund im Leben stehen, kann es schon morgen treffen. Ein Virus, eine bisher übersehene Erkrankung oder gar ein Unfall können das Leben von einen auf den anderen Tag drastisch ändern. Zum Glück gibt es in Deutschland ein dichtes Versicherungsnetz, das die meisten Menschen mit einschließt. Doch auch heute noch gibt es in Deutschland rund 100.000 Menschen, die über keine Krankenversicherung verfügen. Erst für eine solche zu sorgen, wenn es zu einem Krankheitsfall kommt, ist definitiv zu spät.

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Warum hat nicht jeder eine Krankenversicherung?

Die Tatsache, dass rund 100.000 Menschen in Deutschland nach wie vor ohne Versicherung sind, ist erschreckend. Doch wie kommt es überhaupt dazu, dass eine so hohe Anzahl an Personen nicht krankenversichert ist? Die Gründe liegen häufig in der persönlichen Situation der Betroffenen. In vielen Fällen handelt es sich dabei um Selbstständige, die sich die hohen Beiträge einfach nicht leisten können und im Krankheitsfall daher nicht versorgt werden bzw. nur gegen hohe Kosten. In anderen Fällen sind es aber auch Einwanderer, die in Deutschland leben, aber die nicht die Kriterien etwa durch eine Anstellung erfüllen, um eine Krankenversicherung in Anspruch nehmen zu können. Auch deutsche Staatsbürger, die lange im Ausland waren und nicht ins Krankenversicherungssystem eingezahlt haben, werden bei ihrer Rückkehr häufig benachteiligt. Sie müssen Strafbeiträge zahlen, die sie sich mitunter nicht leisten können. Viele Menschen werden in der gesetzlichen Krankenversicherung auch nicht mehr aufgenommen, da sie das Alter von 54 Jahren bereits überschritten haben. Auch die private Krankenversicherung für Menschen mit Vorerkrankungen oder negativer Bonität wiederum nicht einfach zugänglich.

Die Risiken einer fehlenden Krankenversicherung

Wer über keine gültige Krankenversicherung verfügt, der muss bei jedem Arztbesuch tief in die Tasche greifen. Zwar sind Arztbesuche und theoretisch auch Krankenhausaufenthalte auch für nicht versicherte Menschen möglich, aber sehr teuer. Vor allem im Krankenhaus entstehen schnell Kosten, die auch für Normalverdiener nicht einfach leistbar sind. Genau das ist schließlich der Sinn einer Krankenversicherung, um die Kosten auf die Bevölkerung aufzuteilen und die Betroffenen damit zu schützen. Nicht krankenversicherte Personen tendieren daher verständlicherweise dazu, Arztbesuche zu vermeiden. Dies kann fatale Folgen haben. Denn nicht selten werden dadurch Erkrankungen, die anfangs durch kleine Maßnahmen geheilt werden könnten, noch verschlimmert, sodass später größere Anstrengungen unternommen werden müssen. Im schlimmsten Fall kostet diese Vorgehensweise sogar das Leben.

Was tun, wenn die Krankenversicherung fehlt?

Die Gründe, warum Menschen unversichert sind sowie die damit verbundenen Risiken sind bekannt. Die Frage ist, was dagegen getan werden kann? Wie können die Betroffenen vorgehen, aber auch Menschen, die jemanden in ihrem eigenen Umfeld mit diesem Problem kennen? Neben der gesetzlichen und der klassischen privaten Krankenversicherung gibt es auch noch weitere Möglichkeiten, sich einen Versicherungsschutz zu verschaffen. Eine davon ist die europäische Krankenversicherung.

Mit dieser Versicherung wurde innerhalb der EU eine länderübergreifende gesetzliche Regelung geschaffen, damit niemand durchs Raster fällt. Diese Krankenversicherung deckt zwar weniger Leistungen ab als die gesetzliche KV, ist aber mit einer Gebühr von rund 49 Euro monatlich für die meisten Menschen leistbar und damit realisierbar. Darüber hinaus bietet die EUKV eine 100-prozentige Annahmegarantie, sodass auch Menschen mit schlechter Bonität oder Vorerkrankungen aufgenommen werden und damit zumindest einen Basisschutz erhalten. Daher sind auch keine ärztlichen Atteste nötig und ein späterer Wechsel in die gesetzliche KV ist durchaus möglich.

Fazit

Rund 100.000 Menschen in Deutschland verfügen über keine Krankenversicherung. Im Ernstfall bekommen sie keine Behandlung oder stehen in der Schuldenfalle. Die europäische Krankenversicherung schaffte einen Basisschutz für alle ohne Bedingungen und daher mit 100-prozentiger Annahmegarantie. Dank der leistbaren Gebühren ist diese auch für Geringverdiener tatsächlich realisierbar.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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