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Stoffwechseltyp erkennen - leichter abnehmen

pixabay / PublicDomainPictures CC0 © pixabay / PublicDomainPictures CC0

Es gibt Menschen, die scheinbar essen können, was sie wollen, ohne zuzunehmen. Bei anderen hingegen scheinen selbst kleine Portionen die Zahl auf der Waage schnell in die Höhe zu treiben. Grund für erfolglose Abnehm-Versuche oder die Traumfigur trotz Schlemmerei könnte dabei der Stoffwechsel sein: Wer nämlich zu den für seinen Stoffwechsel "falschen" Lebensmittel greift, legt die Fettverbrennung lahm und leidet öfter unter Gewichtsproblemen. Allerdings ist es gar nicht so schwer, den eigenen Stoffwechseltyp zu erkennen und die Ernährung anzupassen.

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Der individuelle Stoffwechseltyp: Was ist das eigentlich?

Bereits seit etwa 50 Jahren gibt es Ernährungs- und Diätempfehlungen, die Menschen verschiedene Stoffwechseltypen zuordnen. Die Ernährungskonzepte werden dabei herangezogen, um für mehr Wohlbefinden durch eine individuell passende Ernährungsweise zu sorgen. Zusätzlich dazu werden auf ihrer Grundlage aber auch Diätpläne erarbeitet, die beispielsweise Adipositas und ihre negativen Folgen begrenzen sollen.

Die Stoffwechseltypen-Theorie beruht dabei auf der Annahme, dass sich die Energiestoffwechsel von Menschen prinzipiell voneinander unterscheiden können. Daraus ergibt sich, dass verschiedene Stoffwechseltypen einen unterschiedlich hohen Bedarf an bestimmten Makronährstoffen haben.

Das bedeutet auch: Allgemeine Diät- und Ernährungsempfehlungen, die Stoffwechseltypen nicht berücksichtigen, haben geringere Erfolgschancen. Während für den einen nämlich eiweißreiche Lebensmittel der Schlüssel zum Diäterfolg sind, nehmen andere hiervon zu. Für sie wäre eine kohlenhydratreichere Ernährung passender und ließe die Pfunde purzeln.

Welche Stoffwechseltypen gibt es?

Es gibt verschiedene Ansätze, die Menschen in unterschiedliche Stoffwechseltypen unterteilen. Die gängigste von ihnen, das Metabolic Typing, unterscheidet zwischen dem Kohlenhydrattyp, dem Eiweißtypen und dem Mischtyp.

Hauptunterschied der verschiedenen Stoffwechseltypen ist dabei die Fähigkeit ihres Organismus, aus bestimmten Makronährstoffen Energie zu gewinnen. Das bedeutet: Während der Stoffwechsel des einen eher darauf ausgerichtet ist, Fett in Energie umzuwandeln, fällt es dem nächsten leichter, Kohlenhydrate in Energie umzuwandeln. Dementsprechend haben die unterschiedlichen Stoffwechseltypen auch einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf.

Das zeichnet den Eiweißtyp aus

Menschen, die dem Eiweißtyp angehören, können oft nicht lange ohne Nahrung auskommen. Sie werden oft hungrig und essen oft gerne deftig oder salzig. Greifen sie hingegen einmal zu etwas Süßem, fällt es ihnen schwer, mit dem Essen wieder aufzuhören.

Damit sich der Eiweißtyp wohl aber nicht zu voll fühlt, sollte er insbesondere zu fett- und eiweißreichen Lebensmitteln greifen. Auf Kohlenhydrate sollte er hingegen weitestgehend verzichten. Wenn Kohlenhydrate aufgenommen werden, sollten diese aus Gemüse, Obst oder Vollkornprodukten stammen.

Zum Sattessen und im Rahmen einer Diät sollte der Eiweißtyp bevorzugt zu Fleisch, Eiern, Fisch und Milchprodukten greifen. So kann der Eiweißtyp seinen Blutzuckerspiegel konstant halten und über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten einnehmen. Idealerweise sollten 50 Prozent der aufgenommenen Gesamtkalorien aus Eiweiß stammen. Die übrigen 50 Prozent setzen sich aus 30 Prozent Fett und 20 Prozent Kohlenhydraten zusammen.

Das zeichnet den Kohlenhydrattyp aus

Der Kohlenhydrattyp hat selten Hunger und greift kaum zu Snacks und Zwischenmahlzeiten. Oft ist er zu gestresst, um zu essen, oder vergisst eine Mahlzeit ganz. Greift der Kohlenhydrattyp dann jedoch zu Snacks, sind diese eher süß.

Damit es mit dem Abnehmen und Wohlfühlen klappt, sollte die Ernährung des Kohlenhydrattyps kohlenhydratreich und fettarm sein. Gemüse, Obst und Vollkornprodukte sollten ganz oben auf seinem Speiseplan stehen und von fettarmen Milchprodukten, Fisch und Fleisch ergänzt werden.

Insgesamt sollten 70 Prozent der täglich aufgenommenen Gesamtkalorien aus Kohlenhydraten stammen. Eiweiß hingegen sollte 20, Fett hingegen nur 10 Prozent der Gesamtkalorien ausmachen.

Das zeichnet den Mischtyp aus

Der Mischtyp zeigt wechselnde Essgewohnheiten und hat oft plötzlich Appetit. Lust hat er dabei gleichermaßen auf Süßes wie auf Salziges. Meist hat der Mischtyp kaum Schwierigkeiten mit Übergewicht - allerdings fällt es ihm schwer, gesund zuzunehmen oder Muskulatur aufzubauen.

Für den Mischtyp gibt es kaum Ernährungsregeln. Allerdings sollte er darauf achten, sich ausgewogene zu ernähren. Dabei muss der Mischtyp auf eine ausgewogene Mischung aus hochwertigen Eiweißen, gesunden Fette und möglichst komplexen Kohlenhydraten achten. Das ist wichtig, um auch im Rahmen einer eher unsteten „Mischtyp-Ernährungsweise“ nicht zu viele Transfette, Weißmehlprodukte und Zucker zu konsumieren.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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