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Nootropika - der neue Trend für Vieldenker

pixabay / geralt © pixabay / geralt

Nootropika – Smart Drugs werden immer beliebter

Nootropika, auch als Gehirn-Dopingmittel oder Smart Drugs bekannt, sind besonders in der heutigen komplett auf Leistung gepolten Gesellschaft beliebter denn je. Wen wundert es da, dass diese Mittel ausgerechnet aus San Francisco und dem angrenzenden Silicon Valley zu uns überschwappen. Die „intelligenten Drogen“ sind der absolute Hit unter den Programmierern der kalifornischen Start-up Szene. Doch auch hierzulande nutzen sie immer mehr Menschen, um den Dauerstress im Studium und Arbeitsalltag sowie in der Ausbildung durchzustehen.

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Was sind Nootropika?

Viele Supplemente, welche wir heute als natürliche Nootropika bezeichnen, können bereits in Jahrhunderten alten Aufzeichnen gefunden werden. So zum Beispiel Ginkgo biloba, welches in der traditionellen chinesischen Medizin zur Verbesserung der Hirnfunktion angewendet wird. Auch die Schlafbeere, welche man in Sanskrit als Ashwagandha bezeichnet, benutzen Praktiker der indischen ayurvedischen Lehre, um bei Stress zu helfen und die Konzentration zu steigern.

Auch andere natürliche Substanzen wie der Affenkopfpilz Lion’s Mane und das Kleine Fettblatt Bacopa Monnieri wurden vor langer Zeit von alten Kulturen in Asien, Nord- und Südamerika und Europa zur Steigerung der Gedächtnisleistung verwendet.

Selbst wenn die Substanzen dieselben sind, hat sich einiges dennoch geändert. Heutzutage begegnen uns die Nootropika in Kapseln oder als Extrakte, wobei die pharmazeutische Wirksamkeit gegenüber einer getrockneten Beere oder zerkleinerten Pflanzenteilen größtenteils erhalten bleibt. Zu den Vorzügen der Nootropika gehören:

  • Verbesserung der Gedächtnisleistung
  • Verbesserung der kognitiven Funktionen
  • Reduzierung von Angst und innerer Unruhe

Was bewirken Nootropika?

Sehr oft greifen Menschen, welche mit besonders viel Stress zu kämpfen haben, auf Nootropika zurück, um sich besser konzentrieren und fokussieren zu können. Denn diese Mittel haben eine positive Wirkung auf die geistige Leistungsfähigkeit und die Gesundheit und Funktionsfähigkeit des zentralen Nervensystems.

So kann man zum Bespiel Picamilon gegen Stress einnehmen. Dieses Mittel, welches sich aus Vitamin B3 und der Aminosäure GABA zusammensetzt, ruft sowohl beruhigende als auch stimulierende Effekte hervor, wobei das Vitamin B3 zusätzlich die normale Nervenfunktion unterstützt.

Beliebte natürliche Nootropika

Guarana Extrakt 

Die Guarana Pflanze enthält Koffein in einer gebundenen Form, welches dem Gehirn langsam und gleichmäßig zur Verfügung gestellt wird, sodass eine langfristige und stabile Energieversorgung des Gehirns gewährleistet wird.

Grüner Tee 

Grüner Tee ist wohl das bekannteste Nootropikum. Das enthaltene Koffein entfaltet seine Wirkung langsam, steht dem Körper dafür aber nachhaltig zur Verfügung. Er macht wach, schärft den Fokus, regt den Stoffwechsel an und beruhigt das Verdauungssystem.

Ginkgo biloba

Ginkgo biloba ist das am besten untersuchte Nootropikum. Seine positive Wirkung auf kognitive Funktionen wurde in einer großzügig angelegten Meta Studie der National Health Commission of China bestätigt. Es boostet die Denkleistung und ist für den Uni- und Büroalltag perfekt geeignet.

Nootropika im Einsatz – Stress und Gesundheit

Stress wird immer wieder als gefährlicher Störfaktor genannt, wenn es um unsere Gesundheit geht. Er ist gekennzeichnet durch geistige Erschöpfungszustände, welche sich bis zu einem Burn-out entwickeln können. Nootropika sind in der Lage, diese Entwicklung zu verhindern bzw. zu unterbrechen. Sie halten trotz aller Belastungen des modernen Alltags wach und aufmerksam und sorgen gleichzeitig für Entspannung.

Verantwortung beim Umgang mit Nootropika

Was in Bezug zu Nootropika oftmals nicht beachtet wird, ist die Tatsache, dass es zu den meisten Substanzen keine Langzeitstudien bezüglich ihrer Auswirkungen auf den menschlichen Organismus gibt. Keiner kann sagen, ob die Substanzen Nebenwirkungen auf unsere Gehirn- und Nervenzellen und deren Funktionsweise haben. Zudem ist Nootropikum ein schwammiger Begriff. Neben den genannten natürlichen Mitteln, Nahrungsergänzungen und Extrakten werden auch Arzneimittel (Antidementiva) als Nootropika bezeichnet – hier ist Vorsicht geboten.

Hinzu kommt, dass Nootropika abhängig von der Neurochemie des jeweiligen Konsumenten unterschiedliche starke Wirkungen zeigen können. Was bei dem einen sehr gut wirkt, kann bei dem anderen schon wieder ganz andere Effekte nach sich ziehen.

Den gegenüber steht die Tatsache, dass jede neue Entwicklungsstufe des menschlichen Gehirns bislang mit der Veränderung der Ernährung einherging. Der sichere und sinnvolle Umgang mit solchen Substanzen kann also für eine gewisse Zeit zielfördernd sein, sollte aber nicht übertrieben oder zur Gewohnheit werden.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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